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NWZonline.de Gartenzeit

Muddis kochen „wie früher“

27.09.2019

„Wir wollen auch traditionelle Gerichte erhalten und an weitere Generationen übergeben, damit sie auf ihrem Weg nicht verloren gehen. Das wäre doch viel zu schade. Stöbert selbst in unseren Rezepten von früher und lasst alte Erinnerungen wieder ganz neu aufleben“, ermutigen Sylvia und Anne, die NWZ-Gesichter von Muddis kochen. Deshalb gibt es in den Rezeptwelten www.muddiskochen.de extra ein Rezeptregister „Wie früher“. Von Apfelgelee bis Wirsingtopf, von Kürbisstuten bis Updrögt Bohnen reicht die Palette aus der historischen Schatzkiste. Einfach mal ausprobieren!

Sonnige Apfelfrische im Glas einfangen

Traditionell wird auch heute noch gerne ein eigener Apfelbaum als Hausbaum im Garten gepflanzt, sinnbildlich auch für den Nachwuchs, da sinnbildlich mit den Wurzeln des Baumes auch die Verwurzelung in den eigenen vier Wänden wächst. Heimische Äpfel aus regionalem oder eigenem Anbau punkten mit Frische und Aroma. Verdauungsfördernde Pektine, Polyphenole, Vitamine und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide sorgen für ihren großen Gesundheitswert. Seit Generationen wird geriebener Apfel als bewährtes Hausrezept gegen Verdauungsprobleme eingesetzt. Zerkleinert ist das Obst leichter bekömmlich und setzt Pektin als wasserlöslichen Ballaststoff frei.

Vielfältige Kürbisse

Butternuss, Hokkaido, Patissons, Mosschus- oder Gartenkürbis – Kürbisse sind in ihrer erstaunlichen Vielfalt faszinierende Früchte zur Erntezeit im Herbst. Während die Hülle zu Halloween als beleuchtete Fratze dient, ist die kulinarische Bandbreite ungeheuer abwechslungsreich. Ob als würzig pikante Vorspeise, als cremige Suppe, Risotto- oder Pastagericht – die Palette ist nahezu unerschöpflich. Der Kürbis harmoniert perfekt mit Fleisch-, Wild- und Geflügelkreationen und zeigt sich auch von seiner süßen Seite überaus verführerisch. Einen Kürbisstuten haben schon unsere Großeltern selbst gebacken.

UNSER REZEPT VON FRÜHER: APFELGELEE

Zutaten:

ca. 2,5 kg Äpfel Boskop (für etwa 0,75 Liter Apfelsaft), 0,5 kg Gelierzucker (2:1), 1 Vanilleschote, 1 Zitrone, 1 Orange, 1 Prise Zimt

Zubereitung:

(20 Minuten und mind. acht Std. Ruhezeit):

 1. Äpfel waschen, in grobe Stücke schneiden. Mit 500 ml Wasser bei geschlossenem Deckel aufkochen, anschließend Hitze reduzieren und Äpfel unter Rühren 40 Min. kochen lassen, bis sie zerfallen sind. Ein großes Sieb mit einem Küchenhandtuch auslegen und über eine Schüssel hängen. Die Apfelmasse hineingeben und über Nacht abtropfen lassen. Achtung: Äpfel nicht ausdrücken.

 2. 0,75 Liter vom gewonnenen Apfelsaft mit 0,5 kg Gelierzucker, je 1 Spritzer gepresste Zitrone und Orange, geraspelter Vanilleschote und einer Prise Zimt aufkochen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen (maximal 8 Minuten).

 3.Gelierprobe: Einen Tropfen flüssiges Gelee auf einen Teller geben. Geliert er, das Gelee abfüllen. Sonst weiter einkochen.

 4. Gläser heiß ausspülen, Gelee einfüllen, Gläser fest verschließen und für 20 Minuten umgedreht hinstellen. Dann umdrehen und ganz abkühlen lassen.

UNSER REZEPT VON FRÜHER: KÜRBISSTUTEN

Zutaten:

Bild: muddiskochen.de

300 g Kürbis, 375 g Weizenmehl, 1 Pck. Trockenbackhefe mit Backpulver, 1 EL Zucker, 1 TL Salz, 3 EL Sonnenblumenöl, 1 Eiweiß, 200 ml Milch

Für den Belag: 1 Eigelb, 1 TL Milch

Zubereitung:

(75 Minuten):

 1.Kürbis in Spalten schneiden, Kerne entfernen, schälen und Fruchtfleisch raspeln.

 2.Die Kastenform fetten und mehlen.

 3.Das Mehl mit der Trockenhefe/Backpulver in einer Rührschüssel sorgfältig vermischen und alle anderen Zutaten hinzufügen, alles mit einem Mixer (Knethaken verwenden) zu einem glatten Teig verarbeiten.

 4.Den Teig in die Kastenform geben und das Eigelb mit der Milch verschlagen. Damit dann die Teigoberfläche bestreichen und 15 Min. ruhen lassen.

Backzeit: etwa 45 Min.

 5.Die Kastenform auf dem Rost im unteren Drittel in den vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze 180 Grad) schieben und für 45 Minuten backen.

 6.Den Kürbisstuten noch 10 Min. in der Form stehen lassen und dann auf einen Kuchenrost stürzen, erkalten lassen oder lauwarm genießen.

www.muddiskochen.de

Swantje Sagcob Redakteurin / Sonderthemen Redaktion
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