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NWZonline.de Gartenzeit

Üppige Pracht bei richtiger Pflege

23.02.2019

Empfindlich reagieren Rhododendren bei einer Störung der Wurzeltätigkeit, einem ungünstigen pH-Wert des Bodens sowie einer schlechten Struktur oder bei Nährstoffmangel. Es ist sinnvoll, den pH-Wert des Bodens unter den Rhododendronbüschen zu überprüfen, wenn er nicht bekannt ist. Rhododendren wünschen einen sauren bis schwach sauren Boden (pH 4,5 bis höchstens 6). Mit Teststäbchen, die im Fachhandel erhältlich sind, kann man diese Untersuchung selbst vornehmen. Ist der Boden zu alkalisch, müssen neue Rhododendron-Züchtungen verwendet werden, die kalktoleranter sind. Sie sind an der Bezeichnung INKARHOD zu erkennen.

Standort im Schatten

Der Boden sollte locker, humos und stark wasser- und luftdurchlässig sein. Eine gleichmäßige Durchfeuchtung ist wichtig. Leichte, trockene Standorte sind genauso ungünstig wie Staunässe oder Luftmangel im Wurzelbereich. Ein idealer Standort ist im Halbschatten größerer Gehölze, besonders von Obstbäumen, Zierkirschen, Eichen oder Kiefern, die über tiefer gehende Wurzeln verfügen. Möglich ist auch ein Standort im Schatten von Häusern.

Bei Rhododendren, die einen vollsonnigen Standort vertragen, ist auf einen stets feuchten Boden zu achten. Sie sollten ständig eine Mulchschicht erhalten, die Wurzeln dürfen durch Umgraben oder Hacken nicht verletzt werden. Werden käufliche Düngemittel verwendet, so ist darauf zu achten, dass nur physiologisch saure Dünger verwendet werden.

Eine tiefgrüne Blattausfärbung und einen reichlichen Knospenansatz erreicht man auch, wenn man im Frühjahr etwa 50 Gramm Hornspäne pro Quadratmeter in den Bodenbereich einarbeitet. Rhododendronbüsche über 1,5 Meter erhalten ein Drittel mehr Dünger. Da die Entwicklung von Samenkapseln besonders junge Rhododendren unnötig schwächt, werden diese nach der Blüte ausgekniffen, ohne allerdings die Neutriebe zu verletzen.

Rechtzeitig vorbeugen

Oft zeigen sich im Frühjahr an Rhododendren zahlreiche braune, abgestorbene Blütenknospen, die einen schwarzen und stacheligen Pilzrasen aufweisen. Diese Pilzinfektion wird von der Rhododendron-Zikade übertragen, die von Mitte Juli bis Ende September ihre Eier unter den Knospenschuppen ablegt. Die Tiere, die wie große Mücken aussehen, erkennt man leicht an ihrer metallisch grünen Farbe und den orangerot gebänderten Flügeldecken. Im Mai schlüpfen aus den im Vorjahr gelegten Eiern die Larven. Einer Verbreitung der Tiere ist am besten vorzubeugen, indem die befallenen Knospen rechtzeitig ausgekniffen und aus dem Gartenbereich entfernt werden.

Diesen Tieren kann man, wenn sie ab Juni in großer Menge herumschwirren, mit optischen Fallen nachstellen. Gelbtafeln, die es im Gartenhandel gibt, werden zwischen die betroffenen Pflanzen gehängt. Am sinnvollsten ist es, einen Stock von außen in den Rhododendronbusch zu stecken, sodass er im oberen Drittel herausragt. An dessen Spitze, bei größeren Büschen in einer Höhe von 1,5 Metern, werden über dem Pflanzendach Gelbtafeln im Abstand von zwei Metern befestigt. Innerhalb kürzester Zeit kann man etliche von angelockten Zikaden festgeklebt beobachten.

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