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NWZonline.de Gartenzeit

Kleiner Strauch mit vielen Vorteilen

30.11.2019

Heutzutage stehen zur Pflanzung einheimische Gehölze im Vordergrund, die neben einer schmückenden Wirkung der Tierwelt Nahrung bieten und auch für die menschliche Nutzung zu verwenden sind. Schlehen weisen alle diese Vorteile auf: als kleine, sparrig verzweigte Sträucher bis zu drei Meter Höhe passen sie auch in kleine Gärten. Bereits im Frühjahr vor dem Laubaustrieb zeigen sich zahlreiche weiße Blüten, und im Herbst schmückt sich der Strauch mit blauen, auch für den Menschen verwertbaren Früchten. Eine hübsche Laubfärbung schließt sich im Spätherbst an.

Für die Tierwelt bieten sich vielfältige Vorteile an: Der dornige Strauch ist ein wertvolles Vogelschutzgehölz. Bindet man Äste zu Quirlen zusammen, brüten dort gern verschiedene Vogelarten. Die zeitig im Frühjahr erscheinenden Blüten bieten reichlich Nektar für Insekten, auch für seltenere Arten wie Kaisergold- und Tanzfliege sowie Zierbock. Die Blätter sind wichtig als Raupenfutter für verschiedene Schmetterlinge wie Baumweißling, Schlehenzipfelfalter und Segelfalter. Die reifen Früchte stellen ein beliebtes Futter für zahlreiche Vögel dar, auch Hasen mögen diese Delikatesse gern.

Nach den ersten Frösten, wenn sich der Geschmack der Früchte von herb in süß und mild verwandelt hat, können die bis haselnussgroßen, blauschwarzen, steinigen Früchte auch für den menschlichen Verzehr geerntet und als Saft, Mus und Marmelade sowie zu Schlehenwein oder -likör verarbeitet werden.

In der naturnahen Gestaltung bietet sich für Schlehen eine Hecken- oder Gebüschpflanzung an, zusammen mit anderen Sträuchern wie Berberitze, Hagebutte, Hundsrose, Liguster, Hartriegel, Haselnuss, Weinrose oder Weißdorn. Es entstehen geschützte Gehölzinseln, die ein reiches Tierleben ermöglichen.

Schlehen (Prunus spinosa), die zu den Rosengewächsen gehören, lieben kalkhaltige Standorte. Zu saure Böden sollte man vorher mit altem Kalkmörtel oder Mergel verbessern. Als Pionierpflanze kommt sie mit mageren, trockenen und nährstoffarmen, sandigen bis steinigen Plätzen gut zurecht. Eine sonnige Lage an einem geschützten Ort ist ideal.

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