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NWZonline.de Gartenzeit

So füllen Sie ein Hochbeet

12.04.2019

Für ein Hochbeet können sie Abfälle aus dem eigenen Garten verwenden. Christiane Rehkamp, Beraterin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in der Bezirksstelle Osnabrück, empfiehlt, von unten nach oben wie folgt vorzugehen und die einzelnen Schichten gut festzutreten:
30 cm Schnitt von Obstbäumen und Sträuchern

5 cm abgestochene Rasensoden, beispielsweise vom Standort des Beetes

30 cm gut gemischter Rohkompost wie Laub, Rasenschnitt und Staudenreste

15 cm fertiger Kompost

10 cm Gartenboden oder Pflanzerde

„Insgesamt sollte das Hochbeet bis zu fünf Zentimeter unter dem Rand eingefüllt sein“, so die Fachfrau. Grundsätzlich kann man das gesamte Hochbeet auch mit Pflanzerde füllen. Das ist zwar teuerer, aber das Beet sackt laut Rehkamp dann im Laufe der Jahre nicht so stark zusammen.

Unterschiedliche Hochbeet-Materialien im Überblick

Holz
Ein Hochbeet aus Holz ist der Klassiker. Christiane Rehkamp, Beraterin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in der Bezirksstelle Osnabrück, empfiehlt dafür Eiche, Robinie, Lärche oder Douglasie. „Diese Hölzer benötigen keinen Holzschutz. Sie verrotten sehr langsam und halten lange.“ Wer lieber zu Weichhölzern wie Kiefer, Tanne, Fichte oder Leimholz greifen will, sollte einen umweltfreundlichen Holzschutz auftragen. Grundsätzlich gilt es, Kontakt mit feuchter Erde zu vermeiden, damit das Holz nicht gammelt. Rehkamps Tipp: Das Hochbeet innen mit einer lebensmitteltauglichen Folie auslegen. Zudem sollte man es standfest auf einige Klinkersteine oder Steinplatten setzen. Der Fachhandel bietet Fertigbausätze mit passend zugeschnittenen Brettern und weiterem, notwendigen Zubehör. Mit etwas handwerklichem Geschick lassen sich aber auch benutzte Holzpaletten zu einem Hochbeet zusammenschrauben.

Stein
Auch für ein Hochbeet aus Stein kann man – soweit vorhanden – Pflaster-, Klinkersteine sowie Platten aus Beton recyceln. Die Alternative: regionaler Naturstein. Der fügt sich laut Rehkamp nicht nur hochwertig und sehr natürlich, kann aber auch ganz schön kostspielig werden – vor allem wenn man die Steine erst kaufen muss. „Da ein Hochbeet aus gemauerten Steinen sehr langlebig ist, sollte man sich sicher sein, dass man es einige Jahre lang nutzen möchte“, sagt die Fachfrau, „ansonsten ist der Zeit- und Geldaufwand hoch.“ Wer die Steine selber setzen will, sollte zudem über ausreichende Kenntnisse verfügen und die Mauern auf einem Fundament aus Kies und einem Unterbau aus Beton setzen.

Kunststoff
Weniger langlebig sind Hochbeete aus Kunststoff. Sie lassen sich zwar schnell auf- und abbauen. Doch nach einiger Zeit kann das Material durch die Sonneneinstrahlung seine Farbe verändern und porös werden.

Metall
Hochbeete aus Metall wiederum gibt es in rostendem oder verzinktem Stahl oder Aluminium. „Das Material ist haltbar und platzsparend. Allerdings leitet es im Sommer Wärme und im Winter Kälte“, so Rehkamp. Sie rät daher dazu, es innen mit Noppenfolie oder Styroporplatten zu isolieren und so die Temperaturschwankungen auszugleichen.

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