Je nach Art brauchen die Pflanzen ein- bis zweimal pro Saison einen Rückschnitt. Diese Pflege lohnt sich, denn so bleibt die Hecke kompakt und dicht.
Formale Hecken sehen gut aus und stecken anders als ein Zaun voller Leben. Ohne Schnitt geht es zwar auch, bloß fehlt in den meisten Gärten der Platz für eine frei wachsende Hecke. Den regelmäßigen Schnitt belohnen sie mit blickdichtem Wuchs und einem langen Leben. Eine Hecke aus Eiben könnte 1000 Jahre alt werden.
Der richtige Zeitpunkt
Abgesehen von der Wüchsigkeit der Pflanzen ist der Rückschnitt von Gehölzen sogar gesetzlich geregelt. Denn auch wenn die Hecke von außen dicht und einheitlich aussieht, können darin Vögel nisten – zum Glück! Deshalb muss der erste Schritt vor dem Beginn der Brutzeit, also bis Ende Februar erledigt sein. Ein zweiter, leichter Pflegeschnitt ist ab Ende Juni möglich.* Für alle Heckenpflanzen, die nur einmal pro Jahr frisiert werden, ist der Sommer ideal. Wenn auch dann noch Vögel in der Hecke nisten, warten Sie ab, bis die letzten Küken flügge geworden sind. Auch das Wetter sollte passen, Wolken wären gut, denn nach dem Schnitt freigelegte Laub könnte in der prallen Sonne verbräunen.
Angenehmer Nebeneffekt: Bei bedecktem Himmel kommen Sie nicht so leicht ins Schwitzen.
*Anmerkung der Redaktion: Der sogenannten Formschnitt ist gesetzlich während des ganzen Jahres erlaubt. Hierbei werden lediglich herauswachsende Äste korrigiert.
