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NWZonline.de Gartenzeit

Jetzt müssen Rosen in den Boden

01.12.2018

Neben dem Pflanzen von Blumenzwiebeln und Stauden eignet sich der Spätherbst noch, um den Garten mit Rosen zu komplettieren. Aus dem breiten Sortiment bekommt man die Rosen direkt beim Gärtner oder über den Versand frisch mit den nackten Wurzeln oder im Versandkarton.

Neuerdings gibt es auch Rosen mit einem pflanzfertigen, mit Draht ummantelten Ballen, mit dem sie in die Erde gesetzt werden und der die Wurzeln beim Transport feucht und unbeschädigt hält. Gute Rosen erkennt man daran, dass auf der Verpackung ein Originalzüchteretikett sowie Angaben über Art, Sorte und Farbe enthalten sind.

Sofort ins Wasser stellen

Zu Hause angekommen, werden die Rosenpflanzen sofort mit den Wurzeln einige Stunden in einen Eimer mit Wasser gestellt, damit sie nicht austrocknen. Die Hauptpflanzzeit der Königin der Blumen beginnt im Oktober und endet bevor der Boden gefroren ist. Treffen Versandrosen bereits nach starken Bodenfrösten ein, kann man die Pflanzen einschlagen. Dazu legt man sie schräg in einen vorbereiteten Graben und bedeckt sie bis zur Hälfte der Triebe mit Erde.

Zum Auspflanzen sollte man keine Beete wählen, auf denen jahrelang Rosen gestanden haben, da dort kümmerliches Wachstum und geringe Blühfähigkeit zu erwarten sind. Bleibt kein anderer Platz übrig, muss der Boden 60 Zentimeter tief ausgegraben und ausgewechselt werden.

Als Standort für die meisten Beetrosen eignet sich eine Südostlage – zum einen trocknen die Blätter morgens rasch ab und sind damit widerstandsfähiger gegen Pilzerkrankungen, und zum anderen blühen die Knospen schon morgens auf und halten länger, als wenn sie von der direkten Mittagssonne beschienen werden.

Von den Bodenverhältnissen behagt den Rosen am besten ein leichter Lehmboden. Zu schwere Böden sind mit Sand aufzulockern und zu leichte mit Tonmineralien zu verbessern. Staunasse Böden vertragen die Rosen nicht gut. Daher müssen sie zuerst mit einer Drainageschicht versehen werden. Vor einer Pflanzung wird der Boden tiefgründig gelockert.

Rosen sind so zu pflanzen, dass die Blätter später den Boden beschatten, um ihn vor Austrocknen und Verkrustung zu schützen. Normalwüchsige Beetrosen pflanzt man zu sechs bis acht auf einen Quadratmeter, von starkwüchsigen Exemplaren braucht man nur die Hälfte.

Ein Pflanzloch wird so groß und tief ausgehoben, dass die Wurzeln ohne zu knicken hineinpassen und die dicke Veredelungsstelle sich eine gute Handbreit unter der Erde befindet. Vor dem Pflanzen werden übermäßig lange oder beschädigte Wurzeln eingekürzt, der Rosenstock an seine Stelle platziert und mit Erde aufgefüllt. In die flache Mulde gießt man dann vorsichtig mit der Brause Wasser, damit die Hohlräume zusammensacken und die Wurzeln gut befeuchtet werden. Anschließend werden die Rosenstöcke mit Erde angehäufelt, um sie im Winter vor Kälte und Wind zu schützen.

Rosenbeet abdecken

Das ganze Rosenbeet kann man zusätzlich dünn mit verrottetem, strohigem Pferde- oder Rindermist bedecken. Dies schützt den Boden vor Verkrustungen und sorgt für einen humosen, nährstoffreichen Boden. Steht kein Mist zur Verfügung, kann man in empfindlichen Lagen oder bei starken Kahlfrösten die Pflanzen im Januar oder Februar außerdem mit Tannenreisig vor Frostschäden schützen.

Neu gepflanzte Rosen sind in der Regel schon stärker zurückgeschnitten, damit die Hauptkraft der Pflanze im ersten Jahr in die Wurzelbildung geht und sich die Rose nicht in schwachen Trieben und zu vielen Blüten erschöpft.

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