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NWZonline.de Gartenzeit

Prächtig strahlender Sonnenhut

22.09.2018

Neben den einjährigen Sonnenblumen sind es vor allem die Stauden im Garten, die ins Auge fallen. Neben Sonnenauge und Sonnenbraut finden besonders die leuchtenden Blüten des Sonnenhutes mit den gelborangenen Zungenblüten und den tiefschwarzen Blütenköpfen Beachtung. Acht bis zehn Wochen halten sich die zahlreichen Blüten; sie zählen damit zu den am längsten blühenden Stauden. Der Name Sonnenhut leitet sich vom Aussehen der Blüten ab. Die in der Mitte hochgewölbten Blüten erinnern an einen mexikanischen Sonnenhut.

Purpurfarbene Vertreter

Den Sonnenhut, botanisch Rudbeckie genannt, gibt es als einjährige Sommerblume und hauptsächlich verbreitet als Staude. Die beliebteste Staudensorte ist R. fulgida sullivatii „Goldsturm“, die 60 bis 100 Zentimeter hoch wird und buschig wächst. Die hohen Sorten der Rudbeckie, R. laciniata, R. nitida und R. maxima, neigen besonders in zu nährstoffreichen Gartenböden zum Umfallen, deshalb werden sie entweder zeitig angebunden oder im Mai auf zehn Zentimeter zurückgeschnitten, was ihr Wachstum in Grenzen hält.

Neben den gelbschwarz blühenden gibt es auch noch purpurfarbene Vertreter unter den Sonnenhüten. Diese Art ist als Heilpflanze bekannt, trägt den botanischen Namen Echinacea angustifolia und wird treffenderweise als Purpur-Rudbeckie bezeichnet, da sie als einziger Sonnenhutvertreter diesen Farbton aufweist.

Für den Garten gibt es einige recht brauchbare Züchtungen, wie „The King“ (dunkelkarmin), „Leuchtstern“ (purpurrot), „Abendsonne“ (karmin mit orangebrauner Mitte) sowie die weißen Sorten „White Lustre“ und „White Swan“. Diese Pflanzen werden 70 bis 80 Zentimeter groß, die Sorte „Nana“ weist hingegen eine Höhe von nur 30 Zentimetern auf.

Bei allen Sorten des Sonnenhutes sollte man wie bei allen Blüten im Sinne der naturnahen Gartengestaltung auf gefüllte Sorten verzichten, da diese den Insekten keine Nahrung bieten.

Immer üppiger

Als Nachbarn der niedrigen Sonnenhüte empfehlen sich im Staudenbeet rote und blaue Herbstastern in derselben Höhe und blau blühender Salbei. Die hohen Arten kann man entsprechend ihrem natürlichen Vorkommen in Nordamerika an den Rand von Teichen und Wasserläufen platzieren, im Hintergrund eines großen Staudenbeetes oder in Einzelstellung. Im Staudenbeet lassen sich Purpur-Rudbeckien gut zu Aster, Goldrute, Phlox, Prachtscharte oder zu Gladiolen und Dahlien gesellen.

An den Gartenboden stellen die Rudbeckien kaum Ansprüche. Selbst auf kargem Boden wachsen sie noch gut, vorausgesetzt sie haben einen sonnigen Standort und zur Blüte genügend Feuchtigkeit. Über Ausläufer verbreitet sich die Pflanze und wird mit der Zeit immer üppiger.

Nach fünf bis sechs Jahren am selben Standort geht die Blühwilligkeit der Rudbeckie allerdings stark zurück, so dass eine Verjüngung über eine Stockteilung und ein neuer Standort sehr zu empfehlen sind. Eine Vermehrung ist auch über Samen möglich, die im Frühjahr ausgesät werden.

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