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NWZonline.de Gartenzeit

So wird der Garten winterfest gemacht

01.12.2018

Die Blütenpracht des Sommers ist bereits vergangen, und die Erntearbeiten im Gemüsegarten neigen sich langsam dem Ende zu. Nur Wintersorten, wie Grün- und Rosenkohl sowie Porree, stehen auf den Beeten.

Die meisten Flächen im Gemüsegarten sind jetzt jedoch abgeerntet und liegen offen, falls noch nicht rechtzeitig eine Gründüngung eingesät wurde. Wo dies nicht mehr möglich war, lohnt es sich, ähnlich wie in der Natur, den offenen Boden abzudecken – Laub vom Harken der Wege und des Rasens steht meistens genügend zur Verfügung. Neben Laub sind auch alter, strohiger Mist, Ernterückstände, Stroh oder Heckenschnitt als Mulchmaterial geeignet.

Ist die Abdeckschicht sehr trocken, wird sie angefeuchtet, damit sie nicht wegweht. Zur Frühjahrsbestellung harkt man diese Schicht dann ab und gibt sie zum Kompost.

Frosthartes Gemüse, wie Grün- und Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Pastinaken und Mangold, erhält ebenfalls eine Mulchschicht. Der Mangold wird von allen Seiten mit Laub eingepackt, sodass nur noch das Herzblatt herausschaut.

Im Kräuter- und Ziergarten lässt man die abgestorbenen Pflanzenteile der Stauden stehen. Die Samen dienen als Vogelfutter und in den hohlen Stängeln und am Boden überwintern zahlreiche nützliche Insekten, wie zum Beispiel der Marienkäfer. Zusätzlich kann man mit Laub mulchen – auch unter Bäumen und Sträuchern werden die abgestorbenen Blätter aufgeschichtet.

Das sich langsam zersetzende Laub der Eiche ist im angerotteten Zustand besonders gut zum Mulchen unter Rhododendren geeignet. Eine Abdeckung mit Reisig verhindert an dieser Stelle das Wegwehen.

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