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NWZonline.de Gartenzeit

Tomaten vor Kälte schützen

22.09.2018

Wenn im September die milden spätsommerlichen Temperaturen durch regnerisches Wetter und Kälte abgelöst werden, fangen die wärmebedürftigen Gemüsesorten, wie beispielsweise Tomaten, zu frösteln an und brauchen besonderen Schutz.

Meist sitzen sie noch voll von grünen Früchten, die im Freien ohne Schutzmaßnahmen nicht mehr ausreifen. Es wäre zu schade, diese Früchte vom ersten Frost oder der Krautfäule, die bei feuchter Witterung schlagartig an Blättern und Früchten einsetzen kann, dahinraffen zu lassen. Bei dieser Krankheit weisen die Früchte braune eingesunkene Flecken auf; das Fruchtfleisch ist verhärtet.

Am besten gedeihen Tomaten im Herbst noch bei uns, wenn man ihnen ein günstiges Mikroklima anbietet. An einer Hauswand, geschützt vor Regen, gedeihen die Pflanzen am besten; möglich ist auch hier eine Abdeckung mit einer Folie.

Im Freiland stehenden Tomaten kann man spezielle Hauben überziehen, die vor Kälte und Nässe schützen. Diese weisen zwar Atmungsöffnungen auf, bei starkem Sonnenschein ist es aber günstiger, sie tagsüber zu entfernen, um kein schwül-feuchtes Klima, das Pilzinfektionen begünstigt, entstehen zu lassen.

Alle sich noch bildenden Blütenstände werden ausgekniffen, und auf jedes Gießen wird verzichtet, um die Reife zu beschleunigen. Wenn die ersten stärkeren Fröste drohen, reicht das aber auch nicht mehr aus; eine Kultur ist dann nur noch im klimatisierten Gewächshaus möglich.

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