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NWZonline.de Gartenzeit

Urbanes Gärtnern auf kleinstem Raum

04.10.2019

Sie bauen Hochbeete aus Paletten und gestapelten Kisten, legen Bienenweiden im Vorgarten an, ernten Gemüse auf dem Balkon und Kräuter vom Fensterbrett: Stadtgärtner*innen wissen, wie sie nur wenige Quadratmeter in ein kleines grünes Paradies verwandeln können. Das hat auch die grüne Branche erkannt: Auf der Gartenmesse spoga+gafa 2019 in Köln war „City Gardening“ ein großes Thema. Auf Fachvorträgen wurden Ideen skizziert und inspirierende Beispiele vorgestellt, an den Messeständen präsentierten Unternehmen speziell entwickelte Produkte.

Intelligente Bewässerung für heiße Sommer

Und die brauche es auch, da Stadtgärtner*innen unter bestimmten Voraussetzungen arbeiteten, sagte Katharina Onusseit von Markt in Grün, die auf der Gartenmesse die neue Studie „City Gardening“ präsentierte. Der Platz – oder besser gesagt: der Mangel daran – spielt demnach im City Garden eine wesentliche Rolle. Maximal 20 Quadratmeter groß ist der Garten, der Balkon oder die Dachterrasse, den die Zielgruppe laut Studie für ihre Projekte nutzt. Da seien modulare Sitzmöbel, kleine Tisch-Grills und Pflanzgefäße mit intelligenten Bewässerungssystemen gefragt, damit die Pflanzen die heißen Sommer auf dem Balkon überstehen, so Onusseit.

Zu den Klassikern gehören in diesem Bereich beispielsweise Blumenkästen mit integriertem Wasserspeicher oder das Bewässerungssystem von Blumat, das die Pflanzen tröpfchenweise mit Wasser versorgt. Die Menge an Feuchtigkeit wird über einen Tonkegel in der Erde reguliert. „Blumat arbeitet ohne Strom und Bewässerungscomputer“, so das Unternehmen. Auch ein Wasseranschluss ist nicht unbedingt notwendig: Das System kann Wasser auch aus einem Eimer oder einer Schüssel ansaugen. Smarte Lösungen für den City Garden wiederum bietet Gardena an. Hier lässt sich das vollautomatische Bewässerungssystem zudem in große, vertikale Pflanzenkästen integrieren, die man an die Hauswand montiert.

Modulare Kräuterspirale

Aber auch frei stehende Hochbeete sind für City-Gärtner*innen interessant. Neben den klassischen Kasten-Modellen aus Holz konnte man auf der Gartenmesse auch außergewöhnliche Konstruktionen entdecken. Zum Beispiel die Ackerwinde von Urbanga, die sich wie eine Kräuterspirale in die Höhe schraubt. Das Beet ist modular aufgebaut und lässt sich beliebig erweitern – wenn Dachterrasse und Balkon das Gewicht tragen können.

Welcher City-Gardening-Typ sind Sie?

Rund 15 Millionen Menschen sind aus Sicht der Studie „City Gardening“, die der Verlag Rudolf Müller und die Gartenmesse Spoga+Gafa in Auftrag gegeben haben, Stadt-Gärtner*innen. Sie leben in urbanen Gebieten und können maximal 20 Quadratmeter Fläche nutzen – sei es als Garten, Balkon oder Dachterrasse.

Die Studie unterteilt die City-Gärtner*innen in vier Typen:

– Statusbewusste Gastgeber*innen: Sie möchten ihr soziales Umfeld beeindrucken und nutzen ihren City Garden als Treffpunkt für Familie und Freund*innen. Erkennungsmerkmal: der Grill.

– Bewusste Selbstversorger*innen: Diese Stadt-Gärtner*innen wollen autark sein und sich selbst mit Gemüse, Kräutern und Obst versorgen. Erkennungsmerkmal: Kräuterkästen, Tomatenstauden und Beerensträucher.

– Naturnahe Rückbesinner*innen: Diese Gruppe sucht die Ruhe im Grünen und möchte sich eine grünen Oase schaffen. Erkennungsmerkmal: hohe Hecken, die den Rückzugsort vor neugierigen Blicken schützen, und viel Grün, das Erholung vom stressigen Stadtalltag bietet.

– Hedonistische Ästheten: Sie möchten sich ihr Zuhause so schön wir möglich machen und verstehen Balkon und Terrasse als erweitertes Wohnzimmer. Erkennungsmerkmal: perfekte Einrichtung mit abgestimmten Farben und Mustern.

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