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NWZonline.de Gartenzeit

Den Wetterkapriolen trotzen

11.05.2018

Wer eine Terrasse besitzt, kann es jedes Jahr kaum erwarten, die Gartenmöbel endlich wieder aus dem Schuppen zu holen und das zweite Wohnzimmer unter freiem Himmel wieder in Beschlag zu nehmen. Die beste Möglichkeit, schon die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings und die letzten im Herbst auf der Terrasse auszukosten, ist eine feste Terrassenüberdachung.

Regen spielt mit einem Dach über dem Kopf keine Rolle mehr, und auch alle Polsterbeläge können über Nacht auf den Sitzgelegenheiten bleiben. Ist die Terrasse überdacht, spart man sich im Grunde genommen auch das jährliche Ritual der Einlagerung. Das Mobiliar kann, geschützt von der Witterung, das ganze Jahr über draußen bleiben und nimmt keinen Stellplatz in der Garage oder im Carport ein. Ist die Überdachung zudem mit einem Sonnenschutz ausgestattet, sorgt diese im Sommer für eine kühlende Beschattung.

Das passende Material

Holz, Aluminium und Stahl sind die häufigsten Materialien, die für den Bau einer Terrassenüberdachung zum Einsatz kommen.

Holzkonstruktionen in einer richtigen, konstruktiven Ausführung haben eine hohe Lebensdauer und erleben seit ein paar Jahren einen anhaltenden Aufwärtstrend. Grund hierfür ist in erster Linie, dass sie kostengünstiger sind als Metall- oder Kunststoffkonstruktionen. Das Verhalten der Endverbraucher und deren Bewusstsein ändert sich in Bezug auf den Baustoff Holz weiterhin anhaltend positiv. Immer mehr Einfamilienhäuser werden heutzutage in Holzrahmenbauweise erstellt werden. Den Menschen wird offenbar bewusster, dass Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, der gepflanzt und geerntet werden kann und nicht wie Metall unter dem Einsatz von enormer Energie hergestellt werden muss.

Aluminum ist flexibel und stabil. Konstruktionen aus diesem Baustoff können in zahlreichen Varianten ausgeführt werden und erfreuen sich großer Beliebtheit.
  Viele Hersteller bieten inzwischen Systeme an, bei denen das Dach so mit der Hauswand verbunden werden kann, dass die Wärmedämmschicht vollkommen unversehrt bleibt. „Eine besondere Traverse sorgt dafür, dass die statisch erforderliche Stabilität ohne jeglichen Eingriff in die Wärmedämmung erreicht werden kann“, erklärt Rainer Trauernicht vom Internetportal sonne-am-haus.de.

Bei der Verwendung von Aluminium lassen sich sehr schlanke Profile einsetzen, sie werden in nahezu jeder Farbe angeboten und erfordern kaum Pflegeaufwand. Eine nachträgliche Aufrüstung der Überdachung beispielsweise mit einer Markise stellt kein Problem dar. Dies gilt auch für eine – ebenfalls eventuell nachträgliche – Ausstattung des Terrassendachs mit Seitenelementen. Dies können Festverglasungen als Wetterschutz, aber auch Schiebetüren oder Faltanlagen sein.

Ein Trend besteht in der Ausstattung von Terrassendächern mit Ganzglas-Schiebetüren. Man spricht dann auch von einem Glashaus. „Die leichtgängigen, rahmenlosen Glaselemente können mit wenigen Handgriffen geschlossen oder geöffnet werden. Im geschlossenen Zustand beeinträchtigen sie den Blick in den Garten in keinster Weise“, betont Rainer Trauernicht. Die eleganten Glaselemente werden quasi auf Führungsschienen geführt, die in den Boden eingelassen sind und so keine Stolperfallen erzeugen. Durch ihre schlanke Ausführung benötigen sie nur sehr wenig Platz.

Begleiter durch die Jahreszeiten

Im Sommer können die Glaselemente zur Seite geschoben werden, es entsteht eine „Freisitz-Atmosphäre“ mit offenem Übergang in den Garten. Während der Übergangszeiten zeigt sich das Glashaus dann von seiner stärksten Seite: Mithilfe des Wetterschutzes kann die Freiluftsaison erheblich verlängert werden. Ein kurzer Regenschauer oder eine stärkere Brise stellen dann kein Hindernis mehr für einen unbeschwerten Aufenthalt auf der Terrasse dar. Auch die Wintersonne erwärmt den Raum hinter Glas schnell und sorgt für zahlreiche angenehme Stunden.  djd/krs

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