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NWZonline.de Gartenzeit

Rosmarin braucht Reisigmantel

14.12.2019

Das Überwintern von Kräutern in Gefäßen ist dadurch erschwert, dass die Erde oft durchfriert und es durch windexponierte Lagen meist zum Austrocknen kommt. Für eine problemlose Überwinterung in Kübeln ist es notwendig, Stauden und immergrüne Kräuter getrennt in mehrere Kästen zu pflanzen, da sie unterschiedliche Ansprüche an die Überwinterung haben.

Bei Stauden reicht es aus, sie über Winter an eine windgeschützte Stelle auf dem Balkonboden oder der Terrasse zusammenzustellen und die Kästen nach Möglichkeit rundum mit alten Säcken, Pappe oder Ähnlichem zu schützen.

Licht ist nicht nötig

Es ist darauf zu achten, dass der Boden immer leicht feucht bleibt. Setzt starke Kälte ein, kann man die Kästen mit Folie oder Reisig abdecken. Steht ein kalter Keller mit Temperaturen unter fünf Grad zur Verfügung, lässt sich dieser auch durchaus als Lagerraum nutze. Licht ist nicht erforderlich.

Andere Überwinterungsbedingungen haben die mehrjährigen Mittelmeerkräuter wie Eberraute, Lavendel, Rosmarin, Salbei, Thymian, Tripmadam, Weinraute, Winterbohnenkraut und Ysop. Alle diese Pflanzen wachsen in ihrer Heimat auf steinigem, magerem, kalkhaltigem Boden in vollsonniger Lage. Unter ähnlichen Bedingungen entwickeln sie sich auch in unseren Gärten am besten.

Im Spätherbst oder spätestens im Frühjahr schneidet man alle Pflanzen außer Tripmadam um ein Drittel zurück, damit sie nicht von unten verholzen.

Alle Mittelmeerkräuter erhalten im Freiland über Winter einen Frostschutz aus Reisig. Gerade bei Kahlfrost und kalten Winden sind die Pflanzen sehr gefährdet. Eine dicke Abdeckung mit Tannenästen schützt die Pflanzen.

Rein bei richtiger Kälte

Werden diese Kräuter auf dem Balkon oder der Terrasse gehalten, können sie dort bei frostfreiem Wetter an einem geschützten Platz verbleiben. Eine Noppenfolie schützt auch vor Frösten bis etwa fünf bis sieben Grad.

Stellen sich jedoch eisigere Minustemperaturen ein, bekommen die Pflanzen am besten einen Platz im Haus an einem hellen und kühlen Standort, zum Beispiel in kaum geheizten Fluren, Treppenhäusern oder Schlafzimmern. Der Boden wird nur eben feucht gehalten.

Rosmarin, der immer am besten in einen Kübel gepflanzt wird, erhält gleich vor den ersten kräftigeren Frösten über Winter einen Platz im Haus an einem hellen und ebenfalls kühlen Standort.

Zeigen sich zum Ende des Winters einige immergrüne Pflanzen verfroren, werden sie zurückgeschnitten und schießen meist willig wieder aus.

Da ältere Pflanzen schnell von unten verkahlen und weniger Blätter zum Ernten geben, ist es sinnvoll, jedes Jahr im Frühjahr einige Jungpflanzen einfach über Absenker heranzuziehen, die sich rasch bewurzeln.

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