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Urban Gardening Projekte Oldenburg gemeinsam grüner machen

Janine Schulze
Der Bunkergarten ist nur eines von vielen Urban Gardening Projekten in Oldenburg.

Der Bunkergarten ist nur eines von vielen Urban Gardening Projekten in Oldenburg.

Stadt Oldenburg

Oldenburg - Egal, ob Sie einen eigenen Garten haben und sich darüber hinaus in einem Gemeinschaftsprojekt engagieren wollen oder ob die Lust auf Garten und Gärtnern vorhanden ist, aber der passende eigene Garten dazu fehlt. Die Stadt Oldenburg bietet viele spannende Urban Gardening Projekte und Angebote für alle Gärtner-Begeisterten. Marieke Toben aus dem Fachdienst Stadtgrün – Planung und Neubau der Stadt Oldenburg erzählt, welche Möglichkeiten es gibt, selbst aktiv zu werden und die Stadt grüner zu machen.

Was bedeutet Urban Gardening für die Stadt Oldenburg und die Menschen, die hier leben?

Wer gerne gärtnern möchte, aber keinen eigenen Garten hat, oder den Austausch mit anderen Menschen zum Thema Garten sucht, kann dies in einem Urban Gardening Projekt verwirklichen. Wie in vielen anderen deutschen Großstädten haben sich auch in Oldenburg in den letzten Jahren unterschiedliche Formen von Urban Gardening entwickelt. Immer mehr Menschen verbringen ihre Freizeit draußen im Grünen und fühlen sich durch solche Gartenprojekte mit ihrer Stadt verbunden. Oft steht hierbei nicht der gärtnerische Nutzen im Vordergrund, sondern auch die Begegnung und der Austausch mit anderen Menschen bei der gemeinsamen Freizeitgestaltung. Dabei werden die Urban Gardening Projekte zu Orte des Austausches, der Integration und des kulturellen Lebens.

Welche Projekte und Angebote gibt es?

In Oldenburg gibt es aktuell verschiedene Möglichkeiten sich beim Urban Gardening zu beteiligen. Diese lassen sich grob in drei Kategorien einordnen:

  • Gärten und Flächen zum Mieten beziehungsweise pachten. Hierzu zählt die Übernahme einer Gartenparzelle bei einem der acht Kleingartenvereine, aber auch die Pacht einer Grabelandfläche. Zudem kann die Pflege für ein Straßenbeet übernommen werden.
  • Öffentliche bis halböffentliche Gartenprojekte. Dies sind die öffentlichen Gärten wie der Bunkergarten oder der Quartiersgarten Donnernessel, bei denen alle mitmachen können. Daneben gibt es die Interkulturellen Gärten der Gemeinwesenarbeit in den Sanierungsgebieten.
  • Öffentliche Obstwiesen. Diese sind meist an Vereine verpachtet, über die sich jede und jeder an der Pflege und Ernte beteiligen kann.

Wie kann ich unterstützen und mitmachen?

Wer bei einem der Projekte mitgärtnern möchte, aber noch nicht sicher ist wo und wie, findet auf der Webseite der Stadt Oldenburg viele hilfreiche Informationen. Hier gibt es einen Übersichtsplan zum Herunterladen, wo im Stadtgebiet die unterschiedlichen Gartenprojekte in Oldenburg zu finden sind. Zudem gibt es hier die Kontaktdaten der Kleingartenvereine und der öffentlichen Gartenprojekte. Auch ist erklärt, wie die Pacht einer Grablandparzelle oder der Abschluss eines Nutzungsvertrages für ein Straßenbeet funktioniert.

Könnte ich auch ein eigenes Projekt starten? Welche Möglichkeiten gibt es?

Auch die Neugründung von Gartenprojekten durch Bürgerinnen und Bürger ist möglich. Dabei ist die Eigeninitiative und langfristige Motivation ein wichtiger Punkt für das Urban Gardening. Hier ist also entscheidend, dass sich Menschen aus Oldenburg zusammenfinden, die ein neues Gartenprojekt aufbauen möchten und dafür das dauerhafte Engagement übernehmen. Dies kann zum einen auf privaten Flächen umgesetzt werden. Auch Projekte auf öffentlichen Flächen sind möglich. Dafür muss dann ein Nutzungsvertrag mit konkreten Ansprechpartnern und Verantwortlichen mit der Stadt Oldenburg geschlossen werden. Informationen dazu gibt es ebenfalls online.

Was fällt noch unter Urban Gardening?

Es muss gar nicht die Beteiligung in einem öffentlichen Gartenprojekt sein. Unter Urban Gardening fallen ganz verschiedene Arten von gärtnerischen Aktivitäten durch die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt. Dazu zählen zum Beispiel Schul-, Kita- und Mietergärten aber auch der Pflanzenanbau im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Dabei müssen nicht unbedingt essbare Pflanzen angebaut werden, sondern auch das Anpflanzen von insektenfreundlichen Blumen kann Urban Gardening sein. Damit kann jede und jeder einen Beitrag mehr Grün in der Stadt leisten und tut damit gleichzeitig etwas Gutes für die Gesundheit, das Stadtklima und die Tierwelt. Wie wichtig dieses Thema ist und wo Oldenburg noch grüner werden sollte, wird im Masterplan Stadtgrün aufgezeigt. Alle Informationen dazu finden sich unter „Masterplan Stadtgrün“ auf der Webseite der Stadt Oldenburg.

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