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Wasserpflanzen: Krebsschere für den Teich

17.04.2021

Die Krebsschere zählt zu den frei beweglichen Schwimmpflanzen, die am Grund von Gewässern überwintern. Im späten Frühjahr schwimmt die Rosette an die Wasseroberfläche und schiebt ihre stacheligen und gesägten Blätter zur Hälfte aus dem Teich heraus. Dieses Erscheinungsbild hat der Pflanze auch ihren botanischen Namen Stratiotes gegeben, so wurden bei den alten Griechen die Schwertträger genannt; volkstümliche Namen sind Wasseraloe oder Wassersäge. Die Krebsschere entwickelt ein dichtes Wurzelgeflecht, das die Pflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen aus dem Wasser versorgt; die Wurzelspitzen wachsen dabei in den Teichgrund und verankern die Rosette. Im Sommer zeigen sich dann kleine, schalenförmige weiße Blüten. Die Krebsschere vermehrt sich durch Ausläufer, die in den Blattachseln gebildet werden, und es entwickeln sich bei geeigneten Bedingungen schnell üppige Bestände.

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Wie alle Schwimmpflanzen hat auch die Krebsschere den ökologischen Nutzen, dem Wasser ein Zuviel an Nährstoffen zu entziehen und damit das unerwünschte Algenwachstum zu bremsen. Außerdem setzt sie unter Wasser Sauerstoff frei, was besonders den tierischen Lebewesen zugute kommt.

Krebsscheren passen gut zu Wassernuss, Rohrkolben sowie Teich- und Seerosen. In kleinen Teichen reichen zwei bis drei Rosetten, in größeren sechs bis acht aus. Die Pflanzen wachsen zwar nur langsam, entwickeln im Laufe der Jahre aber große Bestände, so dass es nach einiger Zeit nötig sein wird, einzelne Rosetten mit der Harke zu entfernen, damit nicht andere Wasserpflanzen verdrängt werden. Diese Pflanzen lassen sich gut verschenken und sich damit zumindest in den Gartenteichen wieder ausbreiten.

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