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serie: Pflanze der Woche: Japanischer Papierbusch

23.04.2021

Westerstede Was für eine spannende Gartenschönheit, die noch vor Blattaustrieb mit ihren weißen Blütenknospen im noch winterlichen Garten besonders ins Auge fällt. Ab Mitte März öffnen sich die Knospen der Edgeworthia chrysantha ‘Grandiflora’ – und es erscheinen hübsche gelbe Blüten, die angenehm duften und jeden Hobbygärtner erfreuen, vor allem während der kalten Jahreszeit, wenn sich der Garten noch kahl präsentiert. Nach der eindrucksvollen Blütezeit kommen die dunklen Früchte zum Vorschein, die nicht für den Verzehr geeignet sind, aber als dekorative Zierelemente eine gute Figur machen. Die Äste sind extrem biegbar und tragen ein sommergrünes Laubkleid, das im Herbst eine gelbe Färbung annimmt.

Der botanische Name Edgeworthia chrysantha, bezieht sich auf Michael Pakenham Edgeworth (1812 - 1881), einem irischen Botaniker. Der Japanische Papierbusch aus der Familie der Seidelbastgewächse, auch Mitsumata („dreigabelig“) genannt, ist ein dichtbuschiger sommergrüner Strauch. Die Verzweigung erfolgt meist trichotomisch, also dreiteilig. Der außergewöhnliche Wuchshabitus erinnert entfernt an die Bäume aus dem Avatar Film.

Geschützter Standort

Ideal für den Tiefwurzler ist ein geschützter Standort, der vor allem vor der warmen Wintersonne schützt. Der Japanische Papierbusch bevorzugt eher feuchten, durchlässigen und humosen Gartenboden. Ideal ist ein leicht saurer Boden. Deshalb wäre ein Standort zum Beispiel am Rande eines Moorbeetes optimal.

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Aus der Borke wird das Japanpapier gewonnen

Spannend: In Japan wird diese Art zur Papierherstellung angebaut. Aus der Borke wird Papier in allerbester Qualität gewonnen, auch Japanpapier genannt. Es ist ein sehr spezielles, handgeschöpftes und durchscheinendes Papier. Aufgrund der Herstellung aus langen Pflanzenfasern ergibt sich ein sehr zähes, widerstandsfähiges Produkt.

Swantje Sagcob Redakteurin / Sonderthemen Redaktion
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