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NWZonline.de Gartenzeit

Fleißige Helfer im Boden und Kompost

12.10.2019

Am bekanntesten ist der Regenwurm, der bei uns mit über 20 Arten vorkommt. In Gartenböden häufig anzutreffen ist der große Tauwurm (Lumbricus) mit einer Länge von bis zu 20 Zentimeter. Er durchpflügt unterirdisch die Bodenschichten und legt Wohnröhren von bis zu sieben Meter Tiefe an. Nachts und bei trübem, nebeligen Wetter kommt der Tauwurm an die Bodenoberfläche, grast Pilzrasen ab oder zieht sich harte Halme und Blätter in seine Röhren, um sie später besser verdauen zu können.

Tagsüber hält sich der Wurm in seinem mit Ausscheidungen ummantelten Gangsystem auf und verschließt die Öffnung mit den typischen Regenwurmhaufen. Dieser Regenwurmkot und die Wände der Regenwurmgänge enthalten drei- bis viermal so viel pflanzenverfügbare Nährstoffe wie der umliegende Boden, und durch den Regenwurmkot entsteht ein wertvoller lockerer, humoser Boden. Diese Krümelgare gibt dem Boden ein hohes Wasser- und Luftaufnahmevermögen.

Beim Umsetzen eines Komposthaufens bemerkt man, dass hier andere Regenwürmer leben, die Mistwürmer (Eisenia). Die kleineren, rötlichen Würmer kommen dort in Massen vor und zersetzen den halb verrotteten Kompost zu ähnlicher Qualität wie der Tauwurm die Substanzen im Garten.

Um Regenwürmer und andere Bodenorganismen als hilfreiche Heinzelmännchen im Gartenboden zu fördern, lohnt es sich, den Boden möglichst ständig bedeckt und feucht zu halten, nicht wendend zu bearbeiten und natürlich auch keine Insektizide anzuwenden, die auch Milliarden von Bodenorganismen treffen.

Im Herbst werden abgeerntete Beete, auf denen keine Gründüngung wächst, mit Laub, altem Mist oder Pflanzenresten gemulcht. Dies hält die Wärme, liefert Nahrung, und das Bodenleben ist bis in den Winter hinein aktiv.

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