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NWZonline.de Gartenzeit

Schnitt mit Augenmaß

01.02.2020

Die winterliche Ruhephase ist eine gute Zeit, viele Bäume und Sträucher zu schneiden mit Ausnahme der frühlingsblühenden Gehölze wie Flieder, Forsythie, Schneeball und Zierkirschen, die jetzt bereits ihre Blütenanlagen entwickelt haben. Diese Sträucher schneidet man am besten direkt nach der Blüte.

Ziergehölze, die im Sommer und Herbst blühen, wie der winterharte Hibiscus, Rispenhortensie, Schmetterlingsstrauch (Buddleia) und Spiersträucher, werden im ausklingenden Winter eingekürzt bis stark zurückgeschnitten, das erfrorene Holz wird gleich mit entfernt.

Probleme bei Koniferen

Bäume lässt man, wo es nur möglich ist, frei wachsen und ihr natürliches Erscheinungsbild entfalten. Lediglich dort, wo Äste in Wege hineinragen oder ineinanderwachsen, ist ein vorsichtiger Rückschnitt möglich. Bei Fächerahorn, Goldregen, Magnolie, Scheinhasel und Zaubernuss sollte man nach Möglichkeit auf jeden Schnitt verzichten, da die Gehölze schnell verunstaltet aussehen oder keinen Schnitt vertragen.

Schwierig ist ein Schnitt bei Koniferen, deren Gestalt durch eine starke Regelmäßigkeit geprägt ist. Bei Omorikafichten zeigen sich fast vollkommene Symmetrieverhältnisse. Für alle Koniferen gilt deshalb beim Schnitt der Leitsatz, dass einem gerade geschnittenen Exemplar der Eingriff nicht anzusehen sein sollte, was man am ehesten durch das Ausbrechen starker Terminalknospen erreicht.

Mit dem Köpfen zu großer Exemplare, was bei Fichten leider immer wieder beobachtet werden kann, ist jede Schönheit dahin. Als Folge richten sich dann mehrere Äste des oberen Astquirls auf und entwickeln in den folgenden Jahren quirlig gestellte Seitenzweige. Es entstehen rundliche, vollkommen art­untypische Kronen, die an Hexenbesen erinnern.

Stummel absägen

Einen Schnitt bei Koniferen kann man im März vornehmen, besser ist jedoch der Zeitpunkt zwischen Ende August und Anfang September.

Schnittmaßnahmen im Winter sollten nicht bei Frost unter minus sechs Grad erfolgen, da sonst leicht Quetschwunden entstehen. Beim Entfernen ganzer Äste vermeidet man, dass Stummel am Stamm stehen bleiben.

Beim Absägen größerer Äste auf Astring ist einer Verletzung durch Abbruch entgegenzuwirken. Dazu wird zuerst der Ast auf der Unterseite zehn Zentimeter oberhalb des Astringes zur Hälfte angesägt. Als nächsten Arbeitsgang sägt man den Ast auf der Oberseite etwas höher als an der ersten Sägestelle durch. Er bricht dann durch sein Eigengewicht zwischen den Sägestellen ab. Der übrig gebliebene Stummel wird zuletzt auf Astring abgesägt. Durch diese Methode gibt es keine unnötigen Wunden.

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