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NWZonline.de Gartenzeit

Kühle und helle Räume sind ideal

18.01.2020

Ganzjährig zeigt sich die Zimmerlinde als elegante Blattschmuckpflanze. Charakteristisch sind ihre großen, weichen, filzig behaarten Blättern. Zum Ende des Winters entwickelt sie dann zahlreiche Doldenblüten mit weißen Blütenblättern und einer Vielzahl gelber und roter Staubgefäße. Berührt man die Staubbeutel vorsichtig mit dem Finger, so spreizen sich diese nach außen ab. Durch die Bewegung stäubt der Blütenstaub auf. So haften die Pollen an den blütenbesuchenden Insekten fest.

Triebspitzen auskneifen

Die Zimmerlinde gelangt nur zum Blühen, wenn sie optimale Wachstumsbedingungen vorfindet. Es gibt aber auch einige nicht blühende, großblättrige Vertreter. Wichtig ist ein optimaler Standort im Haus, der auch im Winter sehr hell ist und in dieser Jahreszeit kaum Temperaturen über 15 Grad aufweist. Verglaste Vorräume, Veranden oder nur schwach beheizte Treppenhäuser sind ideal, sie sorgen zudem für ausreichende Frischluftzufuhr.

Hat man ständig Schwierigkeiten mit den Zimmerlinden, was sich in Blattfall, an kraftlosen Trieben und schlaffen gelben Blättern darstellt, sollte man überprüfen, ob den Pflanzen die über Winter gewünschten hellen und kühlen Räume zur Verfügung stehen. Zeigen sich auf den Blättern braune Flecken, die wie verbrannt aussehen, liegt der Grund an einem Stand, wo zu den Mittagsstunden Prallsonne herrscht oder wo es direkt neben einem Heizungskörper zu lufttrocken und warm ist.

Während der Ruhezeit von Oktober bis Dezember kann die Temperatur sogar bis auf fünf Grad abfallen. Man gießt nur so viel, dass ein Austrocknen des Ballens vermieden wird.

Ab Anfang der Wachstumszeit benötigt die Pflanze vermehrt Wasser und als Starkzehrer alle ein bis zwei Wochen Blumendünger. Zimmerlinden wachsen innerhalb weniger Jahre zu stattlichen Exemplaren heran und verlangen einen geräumigen Einzelstandort. Eine Eingrenzung durch andere Pflanzen wird nicht gut vertragen. Durch ein häufiges Auskneifen der Triebspitzen besonders wuchskräftiger Äste behält die Pflanze einen buschigen Wuchs.

Rückschnitt im Frühling

Wird die Zimmerlinde durch unsachgemäße Pflege unansehnlich, kann man sie ab Frühling auch radikal zurückschneiden. Sie treibt dann willig wieder aus. Über Sommer ist es auch möglich, sie an einem geschützten Stand im Freien aufzustellen.

Aus den Trieben, die als Stecklinge Verwendung finden, lässt sich die Zimmerlinde im späten Frühjahr vermehren. Blühwillige Nachkommen erhält man aber nur, wenn man Kopfstecklinge von abgeblühten Trieben nimmt. Je nach Wachstum wird die Zimmerlinde alle ein bis zwei Jahre in wenig größere Töpfe in mittelschwere, humose Erde umgepflanzt.

Probleme mit Pflanzenkrankheiten treten bei der Zimmerlinde kaum auf, erst recht nicht, wenn günstige Kulturmöglichkeiten gewährleistet sind. Gelbe und abfallende Blätter und Blüten deuten auf einen Nahrungsmangel oder zu dunklen Stand hin.

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