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NWZonline.de Ratgeber Wissenschaft Geschichte

INFORMATIONSSYSTEM: Kultur kommt jetzt auf Abruf

04.05.2006

DELMENHORST DELMENHORST - Wer nach Feierabend über das Nordwollegelände schlendert und gerade keinen Gästeführer zur Hand hat, braucht ab sofort nicht mehr auf Informationen zu den Baudenkmälern verzichten. Möglich macht es „Culture-Call“, ein neues System, mit dem an zunächst sechs Standorten zwischen der Dampflokomotive „Bello“ und der alten Wäscherei über insgesamt 14 interessante Objekte informiert wird. Der Clou: Per Telefon kann jeder Kulturinteressierte die passende Rufnummer anwählen und den Ausführungen lauschen.

Diese bekommt er auf Wunsch betont sachlich oder etwas launiger und authentisch von der Kunstfigur Heinz Siemer vorgetragen. Die einzelnen Passagen dauern im Schnitt drei Minuten und wurden vom Historiker Holger Schmitt erarbeitet, von Fernsehredakteuren redigiert und schließlich von professionellen Sprechern aufgenommen.

Für die technische Seite zeichnen die Ingenieure Dennis Schulz und Thomas Montag verantwortlich, von denen auch die Idee stammt. Gemeinsam mit der EWE-Tel wurde das Vorhaben umgesetzt. Dieses ist nach Angaben der Initiatoren bislang bundesweit einmalig. Bald sollen neue Standorte und Objekte in Delmenhorst hinzukommen. Aber auch in anderen Städten soll es bereits Interesse an dem System geben.

Während EWE-Prokurist Alwin Schlörmann auf „eine Erfolgsgeschichte wie beim Internet“ hofft, sieht Oberbürgermeister Carsten Schwettmann mit der Inbetriebnahme von „Culture-Call“ gar eine „neue Zeitrechnung“ anbrechen.

Fakten zum System „Culture-Call“

Ziel von „Culture Call“ ist es, kulturelle Informationen zu ausgewählten Objekten jederzeit von jedem Ort per Telefon abrufen zu können.

An sechs Stationen befinden sich auf dem Nordwollegelände Info-Tafeln, auf denen die passenden Rufnummern zu den insgesamt 14 Kulturobjekten stehen.

Die Nutzung des Services kostet so viel wie ein normaler Anruf ins deutsche Festnetz. Auf die Einrichtung einer teuren Service-Rufnummer wurde bewusst verzichtet.

Entwickelt wurde „Culture-Call“ durch die Ingenieure Dennis Schulz und Thomas Montag. Der Historiker Holger Schmitt erarbeitete die Texte für die rund drei Minuten langen Passagen.

Informationen gibt es z.B. über die Lokomotive „Bello“ oder die Produktionshalle. Der Anrufer kann zwischen einem sachlichen und einem authentischeren Bericht wählen.

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