Oldenburg - Der Warschauer Historiker Włodzimierz Borodziej, Carl-von-Ossietzky-Preisträger des Jahres 2010, diskutiert in der Reihe „Blickpunkte“ am Montag, 22. Mai, ab 19 Uhr im PFL mit dem Polen-Korrespondenten Jan Puhl (Der Spiegel) über die aktuellen Entwicklungen in Polen und der EU sowie über die deutsch-polnischen Beziehungen. Moderiert wird das Gespräch von Friedrich-Wilhelm Kramer, ehemaliger ARD-Korrespondent in Warschau.
Der Beitritt Polens 2004 in die EU wurde als Erfolgsgeschichte gefeiert. Seit einiger Zeit hat sich die Lage im Land jedoch sehr verändert: Die Reformen der im Jahr 2015 in Polen gewählten nationalkonservativen Regierungspartei werden Thema sein.
