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NWZonline.de Region

Schnelle und unkonventionelle Hilfe

20.11.2013

Delmenhorst Schnell und unkonventionell helfen, Verbesserungsvorschläge des Personals oder der Patienten auch umsetzen können, das sind Ziele des Fördervereins Palliativstation Delmenhorst.

Beschäftigte der Palliativstation im Klinikum Delmenhorst und Angehörige ehemaliger Patienten hatten schon seit langem die Notwendigkeit eines Fördervereins für die Station erkannt. Am Dienstag verkündeten der erste Vorsitzende Dr. Detlev Reichelt, zweiter Vorsitzender Dr. Ales Stanek und Kassenwartin Dr. Hildegunde Kamin nun, dass die notwendigen Formalitäten erledigt seien und der Verein im Vereinsregister des Amtsgerichts Oldenburg eingetragen sei.

13 Mitglieder hat der Verein zurzeit. Sie sehen ihre Aufgaben darin, Gelder zu generieren, aber auch Ansprechpartner für Angehörige zu sein.

Die Anerkennung als gemeinnütziger Verein sei ebenfalls beantragt, „sie ist notwendig, um Spendenquittungen auszustellen“, so Reichelt.

„Die Palliativstation ist keine Sterbestation, das ist Aufgabe eines Hospizes“, stellte Stanek klar. Vielmehr sei das Ziel der Behandlung auf der Palliativstation eine Verbesserung, zumindest aber eine Stabilisierung des Zustandes der Patienten und möglichst eine Rückkehr nach Hause“, berichtete Stanek.

„Pfleger und Ärzte sehen die Bedürfnisse von Patienten“, erklärte er. Der Förderverein wolle dort ansetzen, wo eine Finanzierung von Leistungen durch das Klinikum nicht möglich sei, sagte der zweite Vorsitzende, wie zum Beispiel die Anschaffung eines speziellen Duschstuhls für Patienten innerhalb kürzester Zeit oder die Versorgung von Angehörigen, denn „diese Leistungen werden nicht von der Krankenkasse übernommen“, so Reichelt.

„Eine Umsetzung in kurzer Zeit macht zufrieden und Du gehst mit viel Elan an die Arbeit, aber das geht nur durch Spenden“, sagte Stanek.

Patient Helmut Beeken, der in Delmenhorst zurzeit eine Schmerztherapie macht, fühlt sich auf der Palliativstation gut aufgehoben. Er genießt die Zeit, die die Fachkräfte sich nehmen können, um mit den Patienten zu scherzen oder einfach nur ins Gespräch zu kommen.

Wer spenden möchte kann dies an den Förderverein Palliativstation Delmenhorst e.V., Volksbank eG Delmenhorst Schierbrok, IBAN: DE 3928 0671 7007 1692 8000, BIC: GENO DEF1 GSC.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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