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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

322 Millionen leiden an Depressionen

04.07.2017

Berlin Seit Jahren steigt die Zahl der Depressions-Erkrankungen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass weltweit 322 Millionen Menschen betroffen sind. Dies entspricht 4,4 Prozent der Weltbevölkerung.

Vor allem langanhaltende depressive Phasen können laut WHO zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen und im schlimmsten Fall zu Suizid. Jährlich nehmen sich den Angaben nach weltweit rund 800 000 Menschen das Leben, bei jungen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren ist dies laut WHO sogar die zweithäufigste Todesursache.

In Deutschland erkranken der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zufolge pro Jahr 5,3 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen unipolaren Depression. Das Risiko, im Laufe des Lebens die Diagnose Depression zu erhalten, liegt danach bei Frauen zwischen 21 und 23 Prozent, bei Männern zwischen elf und 13 Prozent. „Das heißt, fast jede vierte Frau und jeder achte Mann ist im Laufe des Lebens von einer Depression betroffen“, erklärt die Stiftung.

Laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden gab es 2015 rund 536 000 Fälle, in denen Betroffene Hilfe in einer Klinik suchten. Innerhalb von zehn Jahren stieg die Zahl um fast 56 Prozent. Fachleute erklären den Anstieg auch mit besseren Diagnosemöglichkeiten und einer größeren Bereitschaft, über die Krankheit zu sprechen und sie behandeln zu lassen.

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