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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Aktiv am Leben teilnehmen

07.07.2015
Wolfgang Sager (Bild) ist stellvertretender Vorsitzender des rund 270 Mitglieder starken Dialysevereins Oldenburg.
Frage: Wie kann man mit einer Dialysepflicht leben?

sager: Das ist schwierig. Bei mir ist es so gewesen, dass ich nur noch von einer Dialyse bis zur nächsten gedacht habe. Dabei besteht die Gefahr, dass das Privatleben in den Hintergrund tritt. Das gilt vor allem dann, wenn niemand da ist, der den Betroffenen immer wieder ermuntert, aktiv am Leben teilzunehmen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gut ist, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten fit zu halten.

Frage: Welche Begleitbeschwerden hatten Sie?

sager: Neben körperlichen Symptomen wie dauernder Müdigkeit und einer deutlichen Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit habe ich auch immer wieder unter einer tiefen Niedergeschlagenheit gelitten. Dazu können weitere Probleme wie etwa eine Entgleisung der Blutdruck- und Zuckerwerte sowie Blutarmut auftreten. Alles in allem habe ich mich während der Dialysezeit körperlich und psychisch überwiegend schlecht gefühlt.

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Frage: Inzwischen leben Sie mit einem Spenderorgan. Wie geht es Ihnen heute?

Sager: Heute geht es mir gut, auch wenn ich zwischenzeitlich immer wieder einmal gesundheitliche Schwierigkeiten bekommen habe. Weil man mit einem Spenderorgan sehr empfindlich ist, muss man besonders gut auf sich aufpassen, um nicht zum Beispiel an einer Lungenentzündung zu erkranken. Dessen ungeachtet kann ich heute wieder aktiv am Leben teilnehmen. Ich gehe unter anderem regelmäßig schwimmen und engagiere mich ehrenamtlich – etwa im Dialyseverein Oldenburg.

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