Oldenburg - Wenn sich bei einem Kleinkind der Verdacht auf eine Schwerhörigkeit erhärtet, muss der Arzt mit Hilfe einer EEG-Untersuchung noch genauer hinschauen, betont Dr. Rüdiger Schönfeld. Das Baby muss dafür für kurze Zeit – meistens reichen höchstens 30 Minuten aus – mit einer leichten Narkose versorgt werden, um schonend und sicher bestimmte Messsysteme im Ohr platzieren zu können und die Untersuchung gut erträglich zu machen. Auf dem Kopf verteilte Elektroden messen dabei präzise die Reaktion des Gehirns auf die im Ohr erzeugten akustischen Reize. Die Ergebnisse werden aufgezeichnet und können in Echtzeit auf einem Computermonitor eingesehen werden.
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