Berlin - Neben einer erhöhten Thrombosegefahr führt ein ECMO-Einsatz wegen der oftmals erforderlichen Gabe von Blutverdünnern auch zu einem größeren Risiko für Blutungen, sagt Dr. Jens Nee. Dazu kommt, dass Kanülen im Körper des Patienten vorhanden sind, die wie alle Fremdmaterialien ein idealer Nährboden für Bakterien sind, die eine Infektion auslösen können. Wenn es während der Behandlung etwa zu einer Hirnblutung kommt, muss der Patient oft trotzdem an der lebenserhaltenden Ersatzlunge angeschlossen bleiben. Dann kann man allenfalls versuchen, die Blutung etwa mit einer reduzierten Gabe von Blutverdünnern zu stoppen.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
