Berlin - Die Gefahr, dass sich die Wunde infiziert, ist auch bei kleineren Verletzungen nicht zu unterschätzen. Insbesondere Stichverletzungen der Hohlhand sollten unbedingt ärztlich abgeklärt werden, da es sonst zu einer gefürchteten, so genannten Beugesehnenscheidenphlegmone kommen kann – eine eitrige Infektion die sich entlang der Sehnenscheide rasant ausbreiten kann, erklärt Prof. Michael J. Raschke. Auslöser können unter anderem vermeintlich kleine Verletzungen beim Bohren sein. Die dabei entstandene Wunde ist dann von außen oft kaum zu erkennen, kann wegen der schädlichen Eindringlinge aber große Probleme verursachen.
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