Bad Zwischenahn - Das Eincremen der Haut mit einem Sonnenschutzmittel kann die Bildung von Vitamin D fast komplett verhindern. So bewirkt der Einsatz einer Sonnenschutzcreme mit dem Lichtschutzfaktor 15 eine Verringerung der Vitamin-D-Produktion um 99 Prozent.

Dr. Günter Dietz empfiehlt den Aufenthalt im sonnendurchfluteten Schatten, um zugleich eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung und einen optimalen Hautkrebsschutz zu erreichen. Eine mäßige Sonneneinstrahlung habe den positiven Effekt, dass sich zunehmend das Pigment Melanin auf der Haut bildet. Diese natürliche Bräune kann der Haut einen zusätzlichen Schutz vor schädlicher UV-Sonnenstrahlung bieten.

Bei Patienten mit Verdacht auf Osteoporose und mit bestimmten Risikofaktoren werden zu Beginn eines Reha-Aufenthalts zunächst Labor-Parameter wie der Vitamin-D-Spiegel bestimmt. In welchem Zustand der Knochen ist, kann dann über Röntgenaufnahmen und eine Knochendichtemessung festgestellt werden. Nach Abschluss der Diagnostik wird ein individueller Behandlungsplan festgelegt, der in mehreren Bereichen ansetzt.

Im Mittelpunkt steht als erstes ein ärztlich festgelegtes Trainingsprogramm vor allem mit Physiotherapie zur Stärkung des gesamten Bewegungsapparats. Wichtig sind auch Informationen über eine kalziumreiche Ernährung, zu der etwa Milch und Milchprodukte, Gemüse und Körner zählen.