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Gerinnsel: Bedrohliches Hindernis für den Blutstrom

20.04.2021

Brake Eine Thrombose entsteht, wenn eine Vene durch ein Blutgerinnsel verstopft ist. Dann folgende Gefäßverschlüsse sind in den tiefen Bein- und Beckenvenen besonders gefährlich. Das gilt vor allem, wenn Teile des Gerinnsels mit dem Blutstrom über das Herz in die Lunge geraten. Schlimmstenfalls werden dort für die Atmung benötigte Adern verschlossen. „Als Folge kann es zu einer lebensgefährlichen Lungenembolie kommen“, so die Gefäßchirurgin Tina Kock. In Deutschland sterben daran pro Jahr bis zu 100000 Menschen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass bei Frauen und Männern unter 60 Jahren nach einer Corona-Impfung mit dem Astrazeneca-Wirkstoff ein leicht erhöhtes Risiko für eine Sinusthrombose besteht. Bei dieser sehr seltenen Thromboseform verstopft das Blutgerinnsel einen Hirnsinus. Als Folge kann das Blut nicht richtig abfließen. Es kann zu Blutungen im Hirngewebe kommen.

Ein auch als Thrombose bezeichnetes Gerinnsel entsteht im Zuge der Blutgerinnung, die eigentlich Teil einer natürlichen körpereigenen Reaktion ist. Das Gerinnungssystem hat die Aufgabe, den Körper etwa nach einer Schnittverletzung vor dem Verbluten zu schützen. Das Blut verklumpt und schließt die Wunde ab. In unverletzten Blutgefäßen ist ein Gerinnsel dagegen ein bedrohliches Hindernis für den Blutstrom.

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