Bremen - Bei einem Muskelkater handelt es sich um Schmerzen, die zumeist in den Oberschenkel- und Wadenmuskeln infolge einer körperlichen Überlastung auftreten. Es kommt dann zu einer Entzündungsreaktion und einer vermehrten Wasseransammlung im Muskelgewebe, die eine leichte Schwellung bewirken. Die Beschwerden gehen nach einigen Tagen Schonung in der Regel von selbst und ohne Folgen wieder zurück.
Bei einem Muskelfaserriss ist der Muskel in Teilbereichen verletzt. In schweren Fällen wie etwa bei einem Muskelbündelriss ist ein Großteil der Fasern betroffen. Typische Symptome sind auch bei einer leichteren Verletzung plötzlich auftretende, stechende Schmerzen. Dazu kommen ein Kraftverlust in dem betroffenen Bereich sowie mehr oder weniger stark ausgeprägte Bewegungseinschränkungen.
Ein richtig behandelter Muskelfaserriss heilt meistens innerhalb weniger Wochen komplett aus. Zur Behandlung eignet sich im Akut-Fall zunächst das Kühlen und Hochlagern des verletzten Körperteils. Sinnvoll ist auch das Anlegen eines Druckverbands sowie eine Trainingspause, betont Dr. Alberto Schek. Im weiteren Verlauf der fast immer ambulanten Behandlung ist neben einer ärztlich sorgfältig dosierten und kontrollierten Versorgung mit Schmerzmitteln vor allem eine gezielte Therapie mit Krankengymnastik sinnvoll.
