Berlin - Krebs ist die Erkrankung, die nach wie vor den größten Schrecken verbreitet. Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft in Berlin werden in Deutschland pro Jahr rund 450 000 Neuerkrankungen festgestellt. Bundesweit leben rund 1,4 Millionen Patienten mit der Diagnose Krebs. In Folge der im Schnitt immer älter werdenden Gesellschaft steigt die Zahl der Krebs-Betroffenen seit 1990 kontinuierlich an. Zugleich haben sich die Behandlungsmöglichkeiten und auch die Heilungschancen bei vielen der mehr als 100 bekannten Erkrankungsformen deutlich verbessert.

Die durch Krebs verursachten Sterberaten sind trotz des Anstiegs der Erkrankungen in der vergangenen Jahren bei Frauen um elf Prozent und bei Männern sogar um 17 Prozent zurückgegangen. Auf effektive Krebs-Medikamente, moderne OP-Techniken und den Einsatz der Radiologie gestützte Therapieverfahren ermöglichen heute immer mehr Krebs-Patienten das Überleben mit einer vergleichsweise hohen Lebensqualität. Voraussetzung sei in den meisten Fällen aber weiterhin, dass der bösartige Tumor frühzeitig erkannt und qualifiziert behandelt wird.

Zwar gibt es nach wie vor keine Sicherheit, dass Krebs überwunden werden kann. Die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung steigen aber immer weiter an, berichtet die Deutsche Krebsgesellschaft: „Wird der Tumor im Frühstadium entdeckt, können bei manchen Krebsarten neun von zehn Erkrankungen geheilt werden.“