CLOPPENBURG - Lothar Peters ist sich ziemlich sicher, wie er zu seinem gerade operierten Leistenbruch gekommen ist. Vermutlich habe er bei der Installation eines Hausdaches wohl etwas zu kräftig mit angefasst. Dass er sich dabei möglicherweise einen Leistenbruch zugezogen hatte, bemerkte er erst knapp zwei Wochen später am Ostersonntag. „Da habe ich bei mir plötzlich eine große Beule in der Leistengegend ertastet“, berichtet der Polizeibeamte im Vorruhestand aus Cloppenburg.

Da er das typische Symptom der Erkrankung bereits von seinem vor Jahren ebenfalls betroffenen Vater kannte, reagierte Peters sofort: „Ich wusste, dass ein unbehandelter Bruch gefährlich werden kann.“ Der Notdienstarzt im Cloppenburger St.-Josefs-Hospital habe ihn aber beruhigt und eine weitere Behandlung beim Hausarzt empfohlen. Der habe die Diagnose wenige Tage später bestätigt und eine möglichst schnelle Operation empfohlen.

Der umgehend vereinbarte Eingriff bei Dr. Faust sei dann vor knapp einer Woche „völlig problemlos verlaufen“, berichtet Lothar Peters. Von seinem Eintreffen – morgens um 6.45 Uhr – über die OP-Vorbereitung am Vormittag bis zum Eingriff kurz vor der Mittagszeit sei alles „ganz entspannt und genau nach Plan verlaufen“, so Peters. Schon am Nachmittag sei er von seiner Frau zur Rückkehr nach Hause abgeholt worden.

Zur Nachuntersuchung ist Peters zwei Tage nach der OP allein mit dem Auto zum Krankenhaus gefahren. „Ich fühle mich gut und kann meinen Körper normal belasten.“ An die OP erinnere ihn neben drei kleinen (Schnitt)-Wunden nur noch ein leichtes Ziehen im operierten Leistenbereich, betont der Cloppenburger: „Das ist aber nicht weiter schlimm und fühlt sich wie ein harmloser kleiner Muskelkater an.“