Cloppenburg - Eine einmal diagnostizierte COPD erfordert immer eine konsequente Dauer-Therapie, zu der neben dem Einsatz atemwegserweiternder Medikamente auch nichtmedikamentöse Maßnahmen gehören. Bewährt hat sich, abgesehen von dosiertem körperlichen Training etwa in einer Lungensportgruppe, das Erlernen verschiedener Techniken, die das Atmen und das Abhusten von Schleim erleichtern. Hilfe kann auch eine Langzeitsauerstofftherapie bringen, die gestützt auf verschiedene Atem-Hilfsmittel nach Anleitung in der Regel zu Hause durchgeführt werden kann.
Mehr Lebensqualität bringen auch Patientenschulungen, bei denen man mehr über den richtigen Einsatz der Medikamente und den Umgang mit der Erkrankung im Alltag lernen kann. Entsprechende Kenntnisse können ambulant in einer spezialisierten Arztpraxis oder bei einem Krankenhausaufenthalt sowie bei einer Reha erworben werden. Patienten und Angehörige sollten auch wissen, dass die COPD eine völlig andere Erkrankung als Asthma ist, obwohl sich die Symptome zum Teil ähneln.
„Die Behandlung zielt darauf ab, die Beschwerden zu lindern und das Fortschreiten zu verlangsamen“, so Dr.Thomas Möller. Mit den bei einer COPD-Therapie eingesetzten Medikamenten lasse sich eine Erweiterung der Atemwege erreichen. Entscheidend sei aber, dass man konsequent aufs Rauchen verzichtet und sich von Örtlichkeiten fernhält, an denen geraucht wird.
