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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Druck auf Nervenstrukturen beseitigen

11.10.2017

Delmenhorst Die Therapie hängt bei einer Spinalkanalstenose insbesondere vom Ausmaß der Beschwerden ab. Bei vielen Patienten reicht zunächst eine konservative Behandlung mit Physiotherapie, Schmerzmitteln und spinalen Injektionen aus, die in erster Linie auf eine Linderung der Symptome abzielt. Helfen kann auch der Einsatz eines Stützkorsetts, das an den betroffenen Bereich der Wirbelsäule angepasst wird.

An der Ursache ändert diese Behandlung aber wenig, so dass Betroffene selbst entscheiden müssen, ob sie mit Beschwerden leben können, betont Dr. Dirk Meyer: „Beseitigen lässt sich eine Spinalkanalstenose nur mit einer Operation.“ Im Josef-Hospital führt er mit seinem Team pro Jahr mehr als 100 entsprechende Eingriffe durch.

Ziel der OP ist stets, die störenden Strukturen zu beseitigen und damit den Wirbelkanal so zu erweitern, dass im besten Fall der Druck auf die Nervenstrukturen – und damit der ausstrahlende Schmerz – verschwindet. Bei der OP reicht oft ein minimal-invasiver Eingriff unter Vollnarkose aus.

Standardverfahren ist heute die mikrochirurgische Dekompression. Dabei wird zunächst mit einem kleinen Schnitt seitlich des betroffenen Bereichs ein Zugang zum Wirbelkanal geschaffen. Anschließend kann der Operateur das einengende Knochen- und Bindegewebe mit speziellen Instrumenten vorsichtig abtragen und entfernen, erklärt Dr. Meyer: „Viele Patienten können schon am selben Tag wieder aufstehen und einige Schritte gehen.“

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