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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

NOTOPERATION: Dem kleinen Enrico geht es wieder besser

26.02.2008

OLDENBURG Kurz nach der Geburt ging es dem kleinen Enrico Pali richtig schlecht. Eine Zwerchfelllücke mit den meisten Bauchorganen im Brustkorb, ein Loch im Herz und eine extreme Verengung eines kleinen Teils der Körperschlagader hätten für ihn ohne eine sofortige Notoperation gleich nach der Geburt den sicheren Tod bedeutet.

Sechs Wochen später geht es Enrico schon viel besser. Bestens umsorgt von seiner Mutter Elena sowie den Pflegekräften und Ärzten der kinderkardiologischen Abteilung und der Kinderintensivstation wird er derzeit auf eine bald anstehende zweite Operation im Kinderherzzentrum Kiel vorbereitet.

Die Erfolgschancen schätzt Dr. Reinald Motz inzwischen als sehr gut ein, obwohl es zunächst gar nicht gut für den kleinen Patienten ausgesehen hatte. In Kiel soll die Verengung beseitigt werden, die bislang noch eine ausreichende Blutzirkulation unmöglich macht.

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Für ein Kleinkind wie Enrico gebe es dafür zwei Möglichkeiten, beschreibt der Oldenburger Kinderkardiologe: Entweder entfernt der Herzchirurg die verengte Stelle und näht die entstandenen Enden wieder zusammen oder die Verengung wird mit einem mikrofeinen Ballon von innen gedehnt.

Der kleine Enrico ist einer von durchschnittlich sechs herzkranken Kleinkindern, die Tag für Tag in der kinderkardiologischen Abteilung der Oldenburger Kinderklinik behandelt werden. „Die Arbeit mit den zum Teil sehr schwer kranken kleinen Patienten ist eine wunderbare Aufgabe“, ist sich Dr. Motz mit seinen Kollegen Dr. Michael Schumacher und Dr. Matthias Viemann einig: „Etwa 99 Prozent der Kinder können durch die frühzeitige Behandlung weiterleben. Ohne ärztliche Hilfe würde ein Großteil von ihnen schwere Schäden erleiden oder sterben.“

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