Dessau - Stickoxide schädigen in erster Linie die Atemwege – insbesondere bei Kindern, die unter einer Asthma-Erkrankung leiden. „Zudem konnte in epidemiologischen Studien gezeigt werden, dass es Zusammenhänge zwischen der Gesamtmortalität und der Konzentration von Stickstoffdioxid gibt“, betont Dr. Wolfgang Straff vom Umweltbundesamt.
Feinstaub dringt je nach Größe der Teilchen mehr oder weniger stark in die Atemwege ein. Die Teilchen geraten in den Blutkreislauf und können Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen.
Die Internationale Krebsforschungsagentur IARC habe die Verschmutzung der Außenluft durch Dieselabgase und Feinstaub als krebserregend für den Menschen eingestuft.
