Berlin - Wer an frostigen Tagen draußen ist und Insulin dabei hat, sollte es nah am Körper verstauen. Zum Beispiel in der Jackeninnentasche oder in einer Bauchtasche unter dem Pullover. Dazu rät die Zeitschrift „Diabetes Ratgeber“ (Ausgabe 1/2024). Das gilt auch für eine Insulinpumpe mit Schlauch, nicht jedoch für eine Patch-Pumpe, da sie bereits direkt auf der Haut klebt und das Insulin vor Kälte schützt. Friert Insulin ein, wirkt das Hormon möglicherweise nicht mehr richtig. Daher sollten Diabetikerinnen und Diabetiker auch kein Insulin mehr benutzen, das bereits gefroren war. Und wer länger im Kalten unterwegs ist und Insulin-Vorräte dabei hat? Sie sind dem „Diabetes Ratgeber“ zufolge gut in einer Stahl-Thermoskanne mit breitem Ausguss aufgehoben. Pen-Patronen oder Ampullen am besten vorher in ein Tuch einwickeln oder in einen Waschlappen stecken.