Oldenburg - Die Behandlung eines Plattenepithelkarzinoms sei in der Regel mit einer OP abgeschlossen, erklärt Prof. Dr. Ulrike Raap. Der Umfang der Operation hängt von der Größe und der Lokalisation des Tumors ab, so dass entweder eine ambulante Operation erfolgen kann oder aufgrund der Komplexität ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus erforderlich ist.

Wichtig ist wegen des vergleichsweise hohen Rückfallrisikos auf jeden Fall eine konsequente Nachsorge. Je nach Art und Schwere der Erkrankung sollten alle drei bis sechs Monate Kontrolluntersuchungen erfolgen. Die Deutsche Krebsgesellschaft empfiehlt, dass entsprechende Nachsorgemaßnahmen für mindestens fünf Jahre nach dem Akut-Vorfall beibehalten werden sollten.

Auch der Patient selbst kann viel zur Verringerung des Rückfallrisikos tun. Die Haut sollte auch an heißen Sommertagen mit geeigneter Kleidung vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Das gilt insbesondere für den Kopf und das Gesicht, für deren Schutz das Tragen eines möglichst breitkrempigen Huts geeignet ist. Auf ein Sonnenbad am Strand oder im Sonnenstudio sollte man verzichten. Nicht zuletzt sollte man auch bei Kindern auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten, damit die Haut nicht schon in einem frühen Alter durch eine zu große UV-Einwirkung geschädigt wird. Zu beachten ist auch, dass neben besonders hellhäutigen auch chronisch immunsupprimierte Patienten mit einem erhöhten Risiko für ein Plattenepithelkarzinom leben.