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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Eigene Praxis mit Nähe zum Krankenhaus

08.06.2017

Brake „Alles außer Knochen.“ Wenn die Beschreibung des Leistungsspektrums ganz kurz sein soll, bringt Dr. Olaf Ruthmann es so auf den Punkt. Gemeinsam mit Dr. Thorsten Renken betreibt er seit Anfang 2016 eine eigene Praxis in der Kirchenstraße. Und doch haben sich die beiden Mediziner, die zuvor am Klinikum Oldenburg tätig waren, nicht ganz vom Krankenhaus gelöst. Die Fachärzte für Viszeralchirurgie betreiben eine MVZ-Praxis. Sechs solcher Medizinischer Versorgungszentren unterschiedlicher Fachrichtungen gibt es im Umfeld des St.-Bernhard-Hospitals.

Und mit der dortigen Allgemein- und Viszeralchirurgie unter Leitung von Dr. Jan Herrfurth stehen beide in engem Kontakt. Operationen, die nicht ambulant durchzuführen sind, absolvieren beide an jeweils einem Tag in der Woche im Krankenhaus-OP, meist unterstützt von einem Arzt aus dem Krankenhaus.

Einen Vortrag

mit dem Titel „Fragen an die Bauchchirurgen – Alles über Nabel- und Narbenbrüche“ bieten Dr. Olaf Ruthmann und Dr. Thorsten Renken am Dienstag, 13. Juni, an. Beginn ist um 18 Uhr im Kompetenzzentrum am St. Bernhard-Hospital, Claußenstraße 3, im Seminarbereich des 3. Obergeschosses. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Für Renken und Ruthmann eine Win-win-Situation für Ärzte, Krankenhaus und vor allem Patienten: „Oft sieht ein Patient viele Ärzte, vom ersten Gespräch über die eigentliche Therapie bis hin zur Nachsorge“, schildert Renken den üblichen Ablauf. Genau diese Lücke zu schließen, hätten sich beide mit dem Schritt in die eigene Praxis – für die keine Überweisung benötigt wird – auf die Fahne geschrieben. „Wir wollen den Part des chirurgischen Hausarztes übernehmen.“ In den MVZ-Praxen erfolgten Vor- und Nachsorge wie die Operation in einer Hand. Und noch einen Vorteil sehen beide in dieser Form der Organisation: kurze Wege etwa bei der Diagnostik und bei Laboruntersuchungen. Und damit diese Wege noch kürzer werden, ist mittelfristig eine Verlagerung der Praxis von der Kirchenstraße 132 ins direkte Umfeld des St.-Bernhard-Hospitals geplant.

Um die 700 kleinere Operationen an Organen haben beide im ersten Jahr in ihrer Praxis vorgenommen. Hinzu kamen gut 300 unter Vollnarkose im St.-Bernhard-Hospital.

Darüber hinaus ist ihnen aber auch die Information der Öffentlichkeit wichtig. Fünf Vorträge haben sie in ihren ersten 15 Monaten in der öffentlichen Reihe des Krankenhauses bereits gehalten. Ein sechster folgt kommende Woche Dienstag (siehe Kasten). Willkommen sind Betroffene Operierte und Interessierte gleichermaßen. Sie erwartet viele Informationen, Antworten auf gezielte Fragen und das Ausräumen vieler Mythen. „Wir wollen mit den Menschen in Dialog treten.“

Markus Minten
Redaktionsleitung Brake
Redaktion Brake
Tel:
04401 9988 2301
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Klinikum Oldenburg | St. Bernhard-Hospital

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