Emden - Die Versorgung von Schlaganfall-Patienten ist durch die Einrichtung des neurovaskulären Netzwerks Nordwest weiter optimiert worden. Die angeschlossenen neun Kliniken verfügen jeweils über zertifizierte Schlaganfall-Behandlungseinheiten, die auch als Stroke Units bezeichnet werden. Dazu zählen neben den Kliniken in Damme, Emden, Quakenbrück, Nordhorn und Sande vier Krankenhäuser in Meppen, Oldenburg, Osnabrück und Westerstede , die als überregionale Stroke Units mit Maximalversorgung anerkannt sind.
Zusammen verfügen die Kliniken in dem neurovaskulären Netzwerk Nordwest über 86 Überwachungsbetten. Im Jahr 2019 wurden dort mehr als 10000 Schlaganfall-Patienten behandelt. Der Netzwerk-Zusammenschluss bietet den Patienten zahlreiche Vorteile, die für die Prognose entscheidend sind, erklärt Prof. Dr. Thomas Büttner, Chefarzt der Neurologischen Klinik im Klinikum Emden: „Durch das auch in der Fläche lückenlose Versorgungsnetz können Schlaganfall-Patienten vom Rettungsdienst innerhalb weniger Minuten in eine nahe gelegene Stroke Unit gebracht werden.“ Dort sei jederzeit sichergestellt, dass alle erforderlichen Maßnahmen sofort erfolgen können. Zudem werde in den Stroke Units nach einheitlichen Therapiestandards behandelt, die sich an den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft orientieren.
