Westerstede - In der Wundambulanz der Ammerland-Klinik werden vor allem Patienten mit Primärerkrankungen wie Diabetes und Durchblutungsstörungen behandelt. Dazu kommen Patienten, bei denen die Wunde nach einer Operation auch aus anderen Gründen nur sehr langsam oder gar nicht heilt. Wenn nach einer schweren Infektion der Wunde eine operative Teilamputation nötig ist, habe diese heute deutlich weniger Auswirkungen für den Patienten als noch vor 20 Jahren, berichtet Dr. Stefan Nordbruch. So sei es zum Beispiel bei der Infektion eines Fußknochens in vielen Fällen ausreichend, nur einen kleinen Teil des Knochens zu entfernen und somit die Funktion des Fußes zu erhalten.