Ganderkesee - Nach einer OP an der Rotatorenmanschette muss der Patient aktiv am Heilungsprozess mitwirken sowie ein wenig Geduld und Disziplin aufbringen. Die operierte Schulter wird zunächst mit einer festen Schiene ruhiggestellt. Mit ersten passiven Bewegungsübungen kann rund zwei Wochen nach dem Eingriff begonnen werden, erklärt Dr. Ralph Wallinger.

Danach wird die Muskulatur des Schultergelenks unter Anleitung des Arztes nach und nach durch gezielte Physiotherapie gestärkt und beweglicher gemacht. Bei den meisten Patienten ist die Therapie etwa drei Monate nach der OP beendet. Dann können die zuvor im Sport und Beruf gewohnten Aktivitäten wiederaufgenommen werden.

Eine ambulante Operation an der Rotatorenmanschette erfolgt auf Grundlage intensiver Vorgespräche und Untersuchungen. „Der Eingriff wird stets so zielgenau vorbereitet, dass das Risiko für überraschende Komplikationen minimiert ist“, berichtet Dr. Olaf Reiners. Für die OP muss sich der Patient in der Regel drei bis vier Stunden Zeit nehmen.

Nach der Vorbereitung durch das Operations- und Anästhesie-Team wird der Patient in Vollnarkose versetzt, um einen effektiven und schmerzfreien Eingriff zu ermöglichen. Anschließend hat der Patient genügend Zeit, um wach zu werden und zur Regeneration. Sobald er sich fit genug fühlt, kann er von einer Bezugsperson aus der Praxis nach Hause gebracht werden. Am folgenden Tag erfolgt ein Erfolgs-Check im MVZ.