Rottenburg - Bei der Hernien-Behandlung könnte es in Zukunft Verbesserungen durch eine weiterentwickelte Genanalyse geben. Damit würde man Bindegewebsschwächen frühzeitig identifizieren können, so Prof. Dr. Reinhard Bittner: „Das könnte dazu führen, dass man die Neigung zu einer Bindegewebsschwäche dank präventiver Maßnahmen wie etwa der Gabe von Stammzellen deutlich reduzieren kann.“

Das Ergebnis wäre, dass sehr viel weniger Leistenbruch-Operationen notwendig sind, betont Bittner: „Derzeit ist das aber noch Zukunftsmusik, weil die Wissenschaft noch nicht so weit ist.“ Im Alltag könne man sich kaum schützen, da man sich nicht in Watte packen könne.