Heidelberg - Aus wissenschaftlicher Sicht ist es sehr interessant, wenn eine Senkung der Sterberate möglich erscheint, betont Prof. Dr. Rudolf Kaaks. Dessen ungeachtet, müsse in die Gesamtbeurteilung einfließen, dass das CT-Screening nicht nur Vorteile hat. Ein Nachteil sei, dass der Einsatz zu falschen positiven Befunden führen kann – etwa, wenn die Bildgebung verdächtige Knoten zeigt, bei denen es sich in Wirklichkeit nicht um bösartige Tumoren handelt. Es kann dann zu unnötigen invasiven Biopsien oder sogar Operationen kommen, die für den Patienten eine große Belastung sind und wie jede OP ein Risiko bedeuten. Dazu kommt ein leicht erhöhtes Gesundheitsrisiko durch die Strahlenbelastung.