Oldenburg - Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nach einer Verordnung des Augenarztes in der Regel die Kosten für Orientierung- und Mobilitätsschulungen. Für den Lebensalltag gibt es eine Reihe unterschiedlicher Hilfsmittel – von Bildschirmlesegeräten mit Vergrößerungsfunktion bis hin zu Textvorlesegeräten.

Die auch als Punkt- oder Brailleschrift bezeichnete Blindenschrift ist in jüngeren Jahren einfacher zu erlernen, weil man dafür einen guten Tastsinn benötigt, den man im Alter zunehmend verliert, erklärt Jürgen Becker. Blinde können Bücher in Punktschrift ähnlich gut lesen wie Sehende normale Bücher in Schwarzschrift.