Garrel - „Mir geht es heute viel besser. Mit dem in den rechten Brustmuskel eingesetzten Gerät kann ich jetzt wieder viel mehr machen.“ Hubert Fitze lebt seit gut einem Jahr mit einem CRT-ICD-Implantat, das ihm von Dr. Gregor Siemon im Herzzentrum des Klinikums Oldenburg eingesetzt wurde.
Der Eingriff sei nötig gewesen, weil er seit Langem unter einer schweren Herzinsuffizienz und gefährlichen Herzrhythmusstörungen leide, die sich immer mehr verschlimmert hätten. „Mir ging es zuletzt richtig schlecht“, berichtet der 53-jährige Maurermeister aus Garrel. Die Herzrhythmusstörungen hätten bei ihm das Risiko für einen plötzlichen Herztod deutlich erhöht. Der Einsatz eines CRT-ICD-Implantats sei ihm als bestmöglicher Schutz empfohlen worden, der zugleich die Beschwerden verringert und somit für eine höhere Lebensqualität sorgt.
„Bei mir hat sich all das bewahrheitet. Ich fühlte mich schon ein paar Wochen nach der Implantation viel leistungsfähiger.“ Auch die rund zweistündige OP sei problemlos verlaufen, so Hubert Fitze. Das Klinikum Oldenburg habe er schon vier Tage nach dem Eingriff wieder verlassen können. Seitdem wird seine Herzfunktion mittels des CRT-ICD-Systems permanent kontrolliert. Zweimal im Jahr erfolgt im Herzzentrum Oldenburg ein Kontrollgespräch mit dem behandelnden Arzt. Der 53-Jährige kann seinen Alltag heute wieder ohne fremde Hilfe bewältigen: „Ich muss aber darauf Rücksicht nehmen, dass ich körperlich nur begrenzt belastbar bin.“
