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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Im Nordseebad Besserung für Fjell

27.12.2013

Dangast Es war im Jahre 2009 nach Christi Geburt, als die Ärzte bei der kleinen Fjell im Rheinland-Pfälzischem Neuwied Asthma diagnostizierten. Daraufhin regten die Mediziner eine dringend notwendige Luftveränderung für das Mädchen an, denn dies würde sicherlich von großem Nutzen für die Gesundheit sein.

Es begann für die Eltern Amina und Marco Schlordt eine kleine Odyssee durch Amtsstuben, es wurden Briefe geschrieben und Anträge gestellt. Die Verantwortlichen hatten offene Ohren für das Anliegen der jungen Familie und befürworteten eine Erholungsreise in eine Gegend mit besonders klarer und frischer Luft. Auf einer großen Landkarte wurden nun mögliche Reiseziele erkundet. Soll es hoch hinaus in die Berge gehen, oder doch lieber ins flache Land an die Meeresbrandungszone. Die Wahl fiel schließlich auf die Friesenhörn-Nordsee-Klinik in Dangast. „Das hier vorherrschende Nordseeklima bietet dem Organismus eine hohe Reinheit der Luft, Allergenarmut, keine Schwüle im Sommer und milde Temperaturen im Winter sowie eine heilende Wirkung durch das maritime Aerosol,“ hieß es aus medizinischer Sicht. „Das ist genau das Richtige für Fjell“, befand der behandelnde Arzt. Da es sich bei dieser Kureinrichtung um eine Mutter-Kind-Klinik handelt, begaben sich Mutter Amina und Tochter Fjell auf die Reise, während Vater Marco als Architekt weiter Häuser für Neuwied entwarf.

Kurz nach der Ankunft bestiegen die beiden den gleich hinter der Klink gelegenen sehr kleinen Berg, den die Einheimischen Deich nennen und erblickten zum ersten Mal im Leben die Nordseewellen. In den folgenden Wochen wurde der ärztlich verordnete Therapieplan abgearbeitet. Dangast wurde erkundet, es wurde im Watt gebuddelt und in dem salzigen Wasser gebadet.

Nicht nur, dass der Aufenthalt Mutter und Kind sehr gut gefallen hatte, sondern das dadurch eine Besserung des Asthmas bei Fjell eintrat, waren ausschlaggebend für weitere Fahrten nach Dangast. Nun natürlich als Familienreisen mit dem Vater.

Bei den Kurzurlauben zeigte sich das Wetter nicht immer von der schönsten Seite, aber mal rausgehen und sich ordentlich durchpusten zu lassen, gefällt den Dreien. „Wir laufen viel und fahren Rad“, erzählt der Familienvater. Und Fjell ruft: „Mit Papa war ich schon oft im Watt und manchmal gehen wir Kekse kaufen am Hafen.“

So hat es sich ergeben, dass sich Familie Schlordt mittlerweile in Dangast verliebt hat. Anfang des Jahres wurde ein Haus gekauft und Fjell, Amina und Marco entfliehen nun fast jedes Wochenende dem Großstadttrubel. Nach vier Stunden Fahrzeit, „Wenn kein Stau ist“, wie Fjell beobachtet hat, sind sie an der frischen friesischen Luft.

Jetzt hatten sie sich wieder auf den Weg gemacht um Weihnachten in Dangast zu feiern: „Mit allem drum und dran, wie Baum, Kirche und Bescherung.“

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