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Prävention Diese Keime verbreiten sich vor allem im Sommer

Berlin - Mit jedem Sonnenstrahl steigen neben der Laune auch die Abwehrkräfte des Körpers. Allerdings bietet der Sommer auch manchen Krankheitserregern besonders gute Bedingungen – zum Beispiel Salmonellen und Legionellen. Das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) rät deshalb dazu, Krankheitssymptome im Sommer nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern einen Arzt aufzusuchen.

Infektionsquelle: verunreinigte Lebensmittel

Eine ganze Reihe typischer „Sommerkeime“ wird durch Lebensmittel übertragen. Dazu gehören zum Beispiel Salmonellen, die sich vor allem über rohes Fleisch oder Speisen mit rohem Ei verbreiten. Unzureichend erhitztes Geflügel gilt als häufigste Infektionsquelle mit Campylobacter. Beide Infektionen gehen mit Durchfall und Bauchschmerzen einher, auch Fieber kommt vor. Eine Stuhlprobe gibt im Labor Auskunft darüber, welcher Erreger hinter der Infektion steckt.

Klarheit durch Labordiagnostik

Typische „Sommergrippen“ werden häufig durch Enteroviren ausgelöst – auch diese sind in der warmen Jahreszeit aktiver als im Winter. Stuhlproben, in bestimmten Fällen auch eine Analyse der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor), sichern den Befund. Zu den weiteren typischen Sommererregern gehören Legionellen. Die Bakterien vermehren sich bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad besonders stark und verbreiten sich durch zerstäubtes Wasser. Zur Infektion kommt es unter anderem über verunreinigte Klimaanlagen, Whirlpools oder Duschen. Die Erreger können eine Lungenentzündung – die Legionärskrankheit – oder das grippeähnliche sogenannte Pontiac-Fieber auslösen. Ein Urin-Antigen-Test kann die Infektion nachweisen. Eine Behandlung ist mit Antibiotika möglich.

Weitere Informationen zu Diagnosen mit Labortests enthalten die Faltblätter des IPF. Sie können kostenlos unter www.vorsorge-online.de heruntergeladen werden. Wer keinen Internetanschluss hat, kann die Faltblätter auch schriftlich bestellen beim IPF-Versandservice, Postfach 27 58, 63563 Gelnhausen. Dabei unbedingt den Titel des IPF-Faltblatts angeben, Namen und vollständige Adresse.

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