Berlin - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im vergangenen Jahr auf die Risiken des nicht-medizinischen Cannabis-Konsum hingewiesen, berichtet die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler: „Regelmäßiges Kiffen kann zum Rückzug aus dem alltäglichen Leben, Depressionen, Psychosen und Wahnvorstellungen führen – vor allem dann, wenn man in jungen Jahren damit beginnt.“ Die vollständige Entwicklung des Gehirns dauere bis zum Beginn des 20. Lebensjahres an. Ein regelmäßiger Cannabis-Konsum könne die Hirnentwicklung schädigen. Erschwerend komme hinzu, dass der Stoff heute oft um ein Mehrfaches stärker sei als noch vor zehn oder 20 Jahren.