Bonn - Krafttraining ist auch mit Rheuma möglich. Eine kräftige Muskulatur schützt die Gelenke, da sie Belastung abfängt. Betroffene suchen sich am besten einen fachkundigen Trainer. Darauf weist Sportmediziner Prof. Karsten Dreinhöfer in der Zeitschrift „mobil“ der Deutschen Rheuma-Liga hin. Der Trainer sollte Erfahrung mit dem Krankheitsbild haben, sonst drohen Fehl- und Überbelastung.
Vor dem Training ist es für Rheuma-Patienten besonders wichtig, sich gut aufzuwärmen, sagt Dreinhöfer. Beim Training sollten sie auf Warnsignale achten – Schmerzen sind ein Zeichen für Überbelastung. Während eines entzündlichen Schubs sollten Rheumatiker auf das Training verzichten.
