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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Medikamente unerlässlich

17.10.2017
Der Rheumatologe Prof. Dr. Stefan Schewe (Bild) ist Vorstandsmitglied der Deutschen Rheuma-Liga.
Frage: Haben alle Rheuma-Formen einen chronischen Verlauf?
Schewe: Bei über 100 unterschiedlichen entzündlichen Rheumaerkrankungen gibt es sicher auch einzelne, die wieder verschwinden und nur behandelt werden müssen, solange sie aktiv sind und Beschwerden machen. Dazu gehören zum Beispiel die reaktive Arthritis, manche Gichtfälle sowie die parainfektiöse Arthritis im Rahmen eines Virusinfekts.
Frage: Gibt es Behandlungsalternativen zur Schulmedizin?
Schewe: Alternativen zur Schulmedizin beziehen sich in der Regel auf eine Minderung der Schmerzen. Wenn es sich eindeutig um eine entzündliche Rheuma-Erkrankung handelt, muss eine Methode der Schulmedizin eingesetzt werden – etwa mit dem Einsatz von Basismedikamenten, Biologika Kortison oder anderen Medikamenten. Ansonsten drohen Entzündungen mit erheblichen Folgen für die Gesundheit des Betroffenen. Hier gibt es keine wirklichen Alternativen.
Frage: Was ist zur Unterstützung einer medikamentösen Therapie sinnvoll?
Schewe: Für alle Rheumaerkrankungen gilt, dass die Bewegung ohne eine zu starke Belastung essenziell für den weiteren Krankheitsverlauf ist. Bewegung ernährt den Knorpel. Fehlende Bewegung verstärkt die potenziell zerstörerische Wirkung der Entzündung nicht nur auf das betroffene Gelenk. Zur Schmerztherapie bei einer Rheuma-Erkrankung sind alternative Methoden durchaus denkbar und auch wirksam. Die Möglichkeiten reichen von der Akupunktur bis etwa zur Wärme-Kälte-Therapie.
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